Am 31. Mai 2026 entscheidet Hamburg in einem Referendum über eine erneute Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Spiele. Die Briefwahl startet bereits am 20. April. Diese Abstimmung ist eine Richtungsentscheidung für unsere Stadt. Schon vor über zehn Jahren hat Hamburg Nein zu Olympia gesagt. Heute stehen wir wieder vor derselben Frage. Wollen wir Milliarden, Flächen und politische Aufmerksamkeit in ein wenige Wochen dauerndes Megaevent stecken oder in das, was diese Stadt wirklich braucht. Bezahlbaren Wohnraum, gute Bildung, soziale Sicherheit, Kultur, Klimaschutz und eine funktionierende Mobilität. Olympia steht für steigende Kosten, jahrelange Belastungen und Entscheidungen über die Köpfe der Menschen hinweg. Deshalb sagen wir klar: Hamburg braucht keine Olympischen Spiele.
Mach mit. Informier dich. Sag es weiter.
Sag Nein zu Olympia am 31. Mai 2026.
Briefwahl ab dem 22. April. Jede Stimme zählt.
Olympia macht Hamburg ungleicher und teurer.
Olympia verschärft soziale Ungleichheit und treibt die Kosten in der Stadt weiter nach oben. Milliardenrisiken, steigende Mieten und Preissteigerungen im Alltag treffen vor allem diejenigen, die schon heute wenig Spielraum haben. Öffentliche Mittel werden gebunden, während soziale Infrastruktur, bezahlbarer Wohnraum und kommunale Angebote unter Druck geraten. Die Rechnung zahlen nicht internationale Verbände oder Sponsoren, sondern die Hamburgerinnen und Hamburger.
Olympia ist unsportlich.
Unter dem Deckmantel des Sports verschieben Olympia und das IOC politische Prioritäten zugunsten eines Großprojekts. Ressourcen, Flächen und Verwaltungskapazitäten fließen in die Bewerbung, während Breiten und Vereinssport, Jugendangebote und gemeinwohlorientierte Projekte ins Hintertreffen geraten. Gewinner sind Investoren und Standortinteressen. Verlierer sind Teilhabe, Fairness und ein Sport, der für alle da sein sollte.
Einordnung des Sammelergebnisses von NOlympia
Am 21. Februar 2026 wurden 19.423 Unterschriften beim Landeswahlleiter eingereicht – weit mehr als die gesetzlich erforderlichen 10.000 um in den Wahlunterlagen für das Bürgerschaftsreferendum über die Olympischen Spiele am 31. Mai 2026 eine ausführliche olympiakritische Stellungnahme beizufügen.
Erläuterung:
- Volksinitiativen sind die Vorstufe von Volksbegehren und Volksentscheid.
- Volksinitiativen haben maximal sechs Monate Zeit zum Sammeln von Unterschriften. Sie können – wie z.B. beim Zukunftsentscheid – die Unterschriften auch früher dem Senat übergeben.
- Der Tag vor der Abgabe beim Senat wurde jeweils als Enddatum eingetragen.
| Beginn und Ende der Unterschriftensammung | Zahl der übergebenen Unterschriften | Von Volksinitiatvie | Drucksache |
1.1.24 - 30.1.24 (rd. 4 Wochen) | 23.316 | Hamburger Zukunftsentscheid | 22/14581 |
22.9.23 - 10.1.24 (knapp 4 Monate) | 16.383 | HAMBURG TESTET GRUNDEINKOMMEN | 22/14330 |
23.6.23 - 14.12.23 (rd. 6 Monate) | 13.803 | „G9-Hamburg“ | 22/14006 |
07.02.23 – 20.7.23 (knapp 5 Monate) | 16.457 | „Schluss mit Gendersprache … | 22/12678 |
25.4.22 – 20.10.22 (6 Monate) | 15.303 | Hamburg Werbefrei | 22/9945 |
15.9.22 – 12.3.23 (6 Monate) | 18.321 | Hamburg Enteignet | 22/11307 |
| 11.8.22 | 13.716 | Klimaentscheid | 22/9277 wg. Frist“verstößen“ nicht zustandekgekommen |
15.9.21 - 19.12.21 (gut 3 Monate) | 14.293 | Rettet Hamburgs Grün … | 22/7029 |
19.3.21 – 13.12.21 (Verlängerung wg. Corona) | 16.442 | VI gegen Transport und Umschlag von Rüstungsügtern … | 22/6792 |
04.02.20 - 18.10.20 (Verlängerung wg. Corona) | 14.200 | …Keine Profite mit Boden und Miete | 22/2222 |


