Mit Aktionstagen zur begleiteten Wassergewöhnung unterstreicht der Hamburger Senat heute die Initiative „Ab ins Wasser“. Im Rahmen dieser Werbemaßnahme für die Olympiabewerbung sollen 19.000 Erstklässler*innen bis zum Olympiareferendum am 31. Mai dreimal freien Eintritt in ein Schwimmbad erhalten. Dazu Eckart Maudrich, Sprecher von NOlympia Hamburg: „Diese PR-Aktion für Olympia kaschiert reale Probleme beim Erwerben der Schwimmfähigkeit: Nicht nur wurden in den letzten Jahren wichtige Sommerfreibäder dauerhaft geschlossen – wie das Freibad Wiesenredder in Rahlstedt oder das Freibad Aschberg in Hamm." Weiterlesen
Am Donnerstag, den 26.02.2026 stellte der Senat auf der Elbphilharmonie-Plaza seine Werbekampagne für die Bewerbung um die Deutsche Bewerbung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 und 2044 vor. Dazu Eckart Maudrich, Pressesprecher von NOlympia:„Während der Senat Hof hält, um seine generalstabsmäßig geplante ‚Offensive‘ gegenüber dem Stimmvolk zu inszenieren, staunt der Plebs über ein Drohnen-Barock, das den zur Audienz Geladenen geboten wird – bezahlt von eben jenem Stimmvolk, das all dies nur aus den Bildern der Berichterstattung erfährt." Weiterlesen
Ist Deutschland der „Puff Europas“? So sieht es Bundestagspräsidentin Julia Klöckner. Die CDU-Politikerin fordert ebenso wie ihre Parteifreundin Nina Warken ein Verbot des Sexkaufs in Deutschland. Angesichts der Debatte über den Umgang mit Sexarbeit hat der Landesvorstand der Linken sich nun klar positioniert. Dabei steht für Hamburgs Linke fest: Die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Beschäftigten unterliegen patriarchalen Machtverhältnissen ebenso wie kapitalistischer Ausbeutung und restriktiven Grenz- und Aufenthaltsregimen. Eine linke Position kann nur Solidarität mit statt einer Stigmatisierung von Sexarbeiter*innen sein. Die Linke fordert Bürgerschaft und Senat daher auf, Kontaktverbotsverordnung und Sperrgebietsverordnung abzuschaffen, Opfern von Menschenhandel eine… Weiterlesen
Am Samstag verlieh Die Linke den Clara-Zetkin-Preis 2026 in Hamburg. Die diesjährige Siegerin ist das Women's Centre for Legal Aid and Counselling (WCLAC, dt. Frauenzentrum für Rechtshilfe und Beratung). Gratulation! Das Zentrum setzt sich seit 1991 ein für eine demokratische palästinensische Gesellschaft auf der Grundlage von Geschlechtergleichstellung und sozialer Gerechtigkeit. Ziel der gemeinnützigen Nichtregierungsorganisation ist es, die Ursachen und Folgen geschlechtsspezifischer Gewalt innerhalb der palästinensischen Gemeinschaft sowie die geschlechtsspezifischen Auswirkungen der zunehmenden Militarisierung im Zuge der israelischen Besatzung zu bekämpfen. WCLAC arbeitet mit verschiedenen Programmen und Ansätzen: Das Frauenzentrum bietet soziale und rechtliche Unterstützung an… Weiterlesen
Heute enden die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d’Ampezzo. Die Bilanz spricht klar gegen das IOC und Olympische Spiele und ist für die Debatte um eine Hamburger Olympiabewerbung relevant: Öffentlicher Haushalt - Geplant: 1.3 Milliarden Euro. Realisiert: 5.7 Milliarden Euro. Weiterlesen
Die Initiative NOlympia hat heute 19.423 Unterschriften an den Landeswahlleiter übergeben – beinahe doppelt so viel, wie erforderlich gewesen wären. Damit setzt die Initiative durch, dass den Wahlunterlagen für das Bürgerschaftsreferendum über Olympische und Paralympische Spiele in Hamburg eine olympiakritische Stellungnahme beigefügt wird. Weiterlesen
Die Initiative NOlympia hat es geschafft: Innerhalb von nur drei Wochen hat sie 19.423 Unterschriften gesammelt – nötig waren 10.000. Ziel war die Meinungsvielfalt: Die Hamburger*innen werden nun für das Olympia-Referendum am 31. Mai auf acht Seiten auch Gegenargumente zu Gesicht bekommen. Bisher waren für das Informationsheft zum Referendum nämlich nur acht Seiten für den Senat und acht Seiten für die Bürgerschaft vorgesehen. Und da sich in der Bürgerschaft nur die Linke klar gegen die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele in Hamburg ausspricht, wären auf 15 der 16 Seiten die Befürworter*innen einer Hamburg-Bewerbung zu Wort gekommen. Nun kommen dank der erfolgreichen Unterschriftensammlung acht zusätzliche Seiten mit guten Gründen gegen Olympia in alle Hamburger… Weiterlesen
Auch in diesem Jahr findet wieder das traditionelle Matthiae-Mahl im Rathaus statt, bei dem geladene Ehrengäste und Hamburgs High Society zum gediegenen Essen zusammenkommen. Bezahlt wird diese aus dem Mittelalter stammende Tradition aus der Kasse der Stadt. Und zwar zu satten Preisen: Im Jahr 2025 kostete der Festschmaus 205.887,14 Euro, wie aus einer Anfrage der Linksfraktion hervor geht. Davon entfielen allein 16.838,50 Euro auf den Blumenschmuck. Die Kosten des Matthiae-Mahls sollen sich in diesem Jahr dem Senat zufolge in einem vergleichbaren Rahmen bewegen. Als ausländischer Ehrengast hat António Costa, Präsident des Europäischen Rats, seine Teilnahme zugesagt, als inländischer Ehrengast Bundeskanzlerin a. D. Angela Merkel. Thematisch ist die Veranstaltung in diesem Jahr der… Weiterlesen
Nach Medien-Berichten wird eine weitere stationäre Pflegeeinrichtung in Altona schließen. Die 59 Bewohner*innen müssen bis spätestens zum 30.Juni 2026 einen neuen Pflegeplatz finden. Seit 2024 haben damit schon mindestens zehn stationäre Einrichtungen in Hamburg geschlossen beziehungsweise ihre Schließung angekündigt. Die Zahl der stationären Pflegeplätze ist von 2019 bis 2023 zurückgegangen von gut 18.000 auf rund 14500. Neben dem Fachkräftemangel werden viele Schließungen von den Betreibern auch mit fehlenden Investitionsmitteln für Sanierung, Brandschutz oder Barrierefreiheit begründet. Weiterlesen
Zur Offenen Kinder- und Jugendarbeit gehören in Hamburg 249 geförderte Einrichtungen: Häuser der Jugend, Jugendclubs und -cafés, Bauspielplätze, Spielhäuser und vieles mehr. Wir brauchen jede einzelne Einrichtung dringend, denn dort wird Demokratie gelernt und gelebt. OKJA-Einrichtungen sind Orte, an denen Kinder und Jugendliche sie selbst sein können. Es gibt keinen Druck von Erwachsenen und keine festen Erwartungen. Man kann mitentscheiden, Neues ausprobieren und viele unterschiedliche Menschen kennenlernen. Die Orte bieten Schutz und sind wichtig, um zu lernen, wie Mitbestimmung und Demokratie funktionieren. Klingt mega! Was also läuft so schief, dass wir den Finanzsenator Andreas Dressel direkt adressieren? Na, die Finanzierung! Weiterlesen


