Mit 54,9 Prozent hat Hamburg Nein zu Olympia gesagt!

Trotz Millionenbudget des Senats. Trotz Dauerwerbung an jeder Ecke. Trotz einer Kampagne, die uns einreden wollte, Olympia sei alternativlos. Trotz moralischer Erpressung, Schlechte-Laune-Diffamierungen und Hufeneisenvergleichen.

Die Menschen in dieser Stadt haben sich nicht blenden lassen. Sie haben erkannt, worum es wirklich geht: um Prioritäten. Um die Frage, ob Milliarden in ein Prestigeprojekt fließen oder in das, was Hamburg tatsächlich braucht – bezahlbare Mieten, soziale Sicherheit, gute Schulen, funktionierende Infrastruktur und eine Stadt, in der sich Menschen das Leben noch leisten können. 

Zum vorläufigen Endergebnis.

Pressespiegel zum Erfolg

Linken-Sprecher Iwan: Senat muss sich selbstkritisch hinterfragen

Interview mit Landesvorsitzenden Thomas Iwan.

NDR: https://www.ndr.de/nachrichten/info/linken-sprecher-iwan-senat-muss-sich-selbstkritisch-hinterfragen,audio-3272206.html

Oops, we did it again: Deutliche Mehrheit gegen Olympia!

"Mit einer deutlichen Mehrheit von rund 55% haben die Hamburger*innen gegen eine Hamburger Bewerbung Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 und 2044 gestimmt. Mit 50% hatte Hamburg im nationalen Vergleich gegenüber München (42%) und NRW (33%) die mit Abstand höchsten Wahlbeteiligung."

NOlympia Hamburg: https://www.nolympia-hamburg.de/oops-we-did-it-again-deutliche-mehrheit-gegen-olympia/ 

Hamburg sagt die Spiele ab

“Bei einer Volksbefragung zur Bewerbung für Olympische Spiele stimmt eine deutliche Mehrheit mit Nein. Dafür sind nur die eher wohlhabenden Stadtteile.”

TAZ: https://taz.de/Olympia-Referendum/!6182176/ 

NOlympia: Hamburger lieben ihre Stadt

“Die NOlympia-Initiative hat sich sehr zufrieden über das klare Nein der Hamburgerinnen und Hamburger zu Olympischen Spielen in der Hansestadt gezeigt. »Dieses Ergebnis zeigt: Die Hamburger*innen lieben ihre Stadt und lassen sich nicht von einer Million Euro teuren Werbekampagne hinter die Fichte führen«, sagte Initiativensprecher Eckart Maudrich.”

Zeit: https://www.zeit.de/news/2026-05/31/nolympia-hamburger-lieben-ihre-stadt 

Nein zu Olympia in Hamburg: Die Reaktionen der Parteien

“Hamburg entscheidet sich wie schon 2015 gegen Olympische und Paralympische Spiele - eine große Enttäuschung für den Hamburger Senat. Die Linksfraktion ist zufrieden mit dem Ausgang der Abstimmung.”

NDR: https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/nein-zu-olympia-in-hamburg-die-reaktionen-der-parteien,olympia-650.html

Hamburger wollen keine Olympischen Spiele in ihrer Stadt

“In München und Rhein-Ruhr hat sich die Bevölkerung hinter eine Bewerbung für die Olympischen Sommerspiele gestellt. Nicht so in Hamburg. Das Ergebnis fiel eindeutig aus.”

Spiegel:https://www.spiegel.de/sport/olympia/olympia-abstimmung-hamburger-wollen-keine-spiele-in-ihrer-stadt-a-8baa3af6-3704-4e03-82e0-20922c510c59 

Weg frei für München? Hamburg lehnt Olympia-Bewerbung ab

"Die Folgen sind unmittelbar. Da Hamburg das erforderliche Votum nicht erzielen konnte, darf die Stadt ihr Konzept nicht mehr beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) einreichen. Damit scheidet die Hansestadt offiziell aus dem laufenden Bewerbungsverfahren aus."

Frankfurter Rundschau:https://www.fr.de/sport/sport-mix/olympia-bewerbung-abgelehnt-muenchen-profitiert-von-hamburgs-nein-zr-94330663.html 

Hamburg votiert gegen Olympia: Ein Ergebnis als Denkzettel – auch für Berlin

“Die Hamburger lehnen eine Olympia-Bewerbung ihrer Stadt ab. NOlympia feiert damit einen Achtungserfolg und dürfte das auch als Zeichen für Berlin verstehen.”

Tagesspiegel:https://www.tagesspiegel.de/sport/hamburg-votiert-gegen-olympia-ein-ergebnis-als-denkzettel--auch-fur-berlin-15660324.html 

Dabei sein ist nicht alles: Hamburgs Nein zu Olympia

"Eine millionenschwere Kampagne, heftige Emotionen und ein geplatzter Olympia-Traum: Warum Hamburg Nein sagt – und was das für die Politik und die Bürger wirklich bedeutet."

Stern: https://www.stern.de/gesellschaft/regional/hamburg-schleswig-holstein/olympia-referendum--dabei-sein-ist-nicht-alles--hamburgs-nein-zu-olympia-37476214.html 

In Hamburg sagt man nein

“Mit ihrem Nein zu Olympia zwingen die Hamburger*innen den Senat, sich um Zukunftsprojekte zu kümmern, für die es Mehrheiten gibt. Den Klimaschutz zum Beispiel.”

Taz:https://taz.de/Hamburgs-gescheiterte-Olympia-Kandidatur/!6183155/ 

Hamburg braucht kein Olympia

“Hamburgs Nein zu Olympia ist keine Absage an Sport und Stadtentwicklung. Es ist die Aufforderung, beides ohne Megaevent-Erpressung zu erledigen.”

nd: https://www.nd-aktuell.de/artikel/1200089.hamburg-sagt-nein-hamburg-braucht-kein-olympia.html 


Vorläufiges Ergebnis:

https://www.wahlen-hamburg.de/Olympia-Referendum_2026/ergebnisse.html

Sonderauswertungen zu Abstimmungsbeteiligung und Sozialstrukturen veröffentlicht

Statisik Nord: https://www.statistik-nord.de/presse-veroeffentlichungen/presseinformationen/dokumentenansicht/olympiareferendum-2026-in-hamburg-67813

Mitteilungen

von uns und dem Bündnis

Der Umweltverband BIG Fluglärm warnt eindringlich vor den Konsequenzen einer möglichen Olympiabewerbung Hamburgs. Während der Hamburger Senat von einem „Jahrhundertprojekt“ spricht, bleiben die Auswirkungen auf Umwelt, Gesundheit und insbesondere den Fluglärmschutz erneut außen vor. Unabhängig von einer Entscheidung des DOSB für 2036, 2040 oder 2044 – die Hamburger Bewerbung für Olympia 2040 mit den unausweichlichen Belastungen für Stadt und… Weiterlesen

Referendum über Olympia: NOlympia Hamburg plant Unterschriftensammlung

Eckart Maudrich, Pressesprecher NOlympia-Hamburg

Am Mittwoch stimmt die Hamburgische Bürgerschaft über den Antrag der Koalitionsfraktionen ab, am 31. Mai ein Bürgerschaftsreferendum über die Austragung Olympischer Sommerspiele in Hamburg abzuhalten. Die Initiative NOlympia Hamburg kündigt eine Gegenkampagne an – und sammelt ab Ende Januar Unterschriften, um mit einem eigenen Statement ins Abstimmungsheft zu kommen. Dafür muss die Initiative innerhalb von drei Wochen rund 10.000 gültige… Weiterlesen

Am 14.01.2026 wird die Bürgerschaft die Durchführung und den Termin für das Bürgerschaftsreferenum zur Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036 oder 2040 oder 2044 beschließen. NOlympia wird daran anschließend seine Kampagne starten. Über Termine und Inhalte möchten wir im Rahmen der Pressekonferenz informieren. Wo: Centro Sociale, Sternstraße 2, 20357 HamburgWann: 13.01.2026, 11:30 Wir freuen uns über Ihr Kommen. Wir weisen… Weiterlesen

Am 31. Mai 2026 entscheidet Hamburg in einem Referendum über eine erneute Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Spiele. Die Briefwahl startet bereits am 20. April. Diese Abstimmung ist eine Richtungsentscheidung für unsere Stadt. Schon vor über zehn Jahren hat Hamburg Nein zu Olympia gesagt. Heute stehen wir wieder vor derselben Frage. Wollen wir Milliarden, Flächen und politische Aufmerksamkeit in ein wenige Wochen dauerndes Megaevent… Weiterlesen


 

Am 31. Mai 2026 entscheidet Hamburg in einem Referendum über eine erneute Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Spiele. Die Briefwahl startet bereits am 20. April. Diese Abstimmung ist eine Richtungsentscheidung für unsere Stadt. Schon vor über zehn Jahren hat Hamburg Nein zu Olympia gesagt. Heute stehen wir wieder vor derselben Frage. Wollen wir Milliarden, Flächen und politische Aufmerksamkeit in ein wenige Wochen dauerndes Megaevent stecken oder in das, was diese Stadt wirklich braucht. Bezahlbaren Wohnraum, gute Bildung, soziale Sicherheit, Kultur, Klimaschutz und eine funktionierende Mobilität. Olympia steht für steigende Kosten, jahrelange Belastungen und Entscheidungen über die Köpfe der Menschen hinweg. Deshalb sagen wir klar: Hamburg braucht keine Olympischen Spiele.

Mach mit. Informier dich. Sag es weiter. Sag Nein zu Olympia am 31. Mai 2026.

 

Olympia macht Hamburg ungleicher und teurer.

Olympia verschärft soziale Ungleichheit und treibt die Kosten in der Stadt weiter nach oben. Milliardenrisiken, steigende Mieten und Preissteigerungen im Alltag treffen vor allem diejenigen, die schon heute wenig Spielraum haben. Öffentliche Mittel werden gebunden, während soziale Infrastruktur, bezahlbarer Wohnraum und kommunale Angebote unter Druck geraten. Die Rechnung zahlen nicht internationale Verbände oder Sponsoren, sondern die Hamburgerinnen und Hamburger.

Olympia ist unsportlich.

Unter dem Deckmantel des Sports verschieben Olympia und das IOC politische Prioritäten zugunsten eines Großprojekts. Ressourcen, Flächen und Verwaltungskapazitäten fließen in die Bewerbung, während Breiten und Vereinssport, Jugendangebote und gemeinwohlorientierte Projekte ins Hintertreffen geraten. Gewinner sind Investoren und Standortinteressen. Verlierer sind Teilhabe, Fairness und ein Sport, der für alle da sein sollte.

Olympia überlastet eine Stadt, die jetzt schon am Limit ist.

Hamburg ist bereits heute stark belastet durch Wohnraummangel, Baustellen, Verkehrsprobleme und überlastete Verwaltungen. Olympia würde diese Probleme über Jahre verschärfen. Mehr Bauprojekte, mehr touristischer Druck und zusätzliche Infrastrukturmaßnahmen führen zu einer dauerhaften Überforderung der Stadt. Statt Lösungen für bestehende Herausforderungen zu schaffen, produziert Olympia neue.

Olympia schränkt Freiheit und Teilhabe ein.

Olympische Spiele bedeuten mehr Überwachung, mehr Sperrzonen und strengere Sicherheitsregime im öffentlichen Raum. Versammlungsfreiheit, Bewegungsfreiheit und der Zugang zu zentralen Orten werden eingeschränkt. Öffentliche Räume werden temporär privatisiert und kontrolliert. Besonders betroffen sind marginalisierte Gruppen, die ohnehin häufiger von Verdrängung und Ausschlüssen betroffen sind.

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Einordnung des Sammelergebnisses von NOlympia

Am 21. Februar 2026 wurden 19.423 Unterschriften beim Landeswahlleiter eingereicht – weit mehr als die gesetzlich erforderlichen 10.000 um in den Wahlunterlagen für das Bürgerschaftsreferendum über die Olympischen Spiele am 31. Mai 2026 eine ausführliche olympiakritische Stellungnahme beizufügen. Ein Vergleich mit anderen Unterschriftensammlungen kann hier entnommen werden.

Erläuterung: 

  • Volksinitiativen sind die Vorstufe von Volksbegehren und Volksentscheid.
  • Volksinitiativen haben maximal sechs Monate Zeit zum Sammeln von Unterschriften. Sie können – wie z.B. beim Zukunftsentscheid – die Unterschriften auch früher dem Senat übergeben.
  • Der Tag vor der Abgabe beim Senat wurde jeweils als Enddatum eingetragen.