Derzeit wird vom Aufkommen neuer populistischer Parteien gewarnt und sie als Bedrohung der (liberalen) Demokratie tituliert.
Der Duden versteht unter Populismus eine "von Opportunismus geprägte, volksnahe, oft demagogische Politik, die das Ziel hat, durch Dramatisierung der politischen Lage die Gunst der Massen (im Hinblick auf Wahlen) zu gewinnen".
Warum eine solche Orientierung unvereinbar ist mit linker Politik und wie wir uns als Linke konkret von populistischen Forderungen unterscheiden (sollten) wollen wir mit euch an Beispielen von realen und vermeintlich linken Positionen und Forderungen diskutieren. Dabei wollen wir auch auf Positionen, Programmatik und Unterschiede zum BSW und anderen eingehen.
Die Erklärung, dass Populismus einfache Antworten auf komplexe Fragen gäbe, ist dabei selbst eine populistische Aussage, die von der Klassengesellschaft mit Unten und Oben ablenkt.
Wir wollen daher ein politisches Verständnis herausarbeiten, das uns für unsere politische Arbeit - nicht nur am Infotisch oder in den sog. Sozialen Medien - neue Klarheit und Offensivität verschafft.
