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Wir organisieren die Öffentlichkeitsbeteiligung

Was ist geplant bei KWP und im Zentrum Sasels?

 

Bis zu 200 öffentlich geförderte Wohnungen sind in der Mitte Sasels geplant. So weit so super – die werden schließlich auch dringend gebraucht.

Der bestehende Baustufenplan läßt das jedoch nicht zu. Durch Informationen an die direkten Nachbarn wurden eingereichte Baupläne bekannt, die mit Ausnahmegenehmigungen bis zu fünf Geschosse und eine im äusseren Stadtbereich unbekannte Baudichte vorsehen.

 

Wie berichtet hatte die Linksfraktion in der Bezirksversammlung Wandsbek eine ganzheitliche städtebauliche Diskussion des Bereichs um die Kreuzung Saseler Chaussee/ Stadtbahnstraße gefordert. Was ist der richtige Maßstab und welche Architektur passt? Wo bleiben Gewerbe und öffentliche Einrichtungen? Ist die soziale Infrastruktur Sasels ausreichend?

Zeitgleich forderten SPD und Grüne in der Bürgerschaft umfangreiche Öffentlichkeitsbeteiligung für ihr Magistralenkonzept, welches auch für die Saseler Chaussee gilt. Bausenatorin Karin Pein wörtlich: „die Bürger im Quartier können schließlich am besten beurteilen, was passt – etwa die Geschossanzahl.“

Die Bezirksversammlung, ausser der Linksfraktion und der fraktionslosen Abgeordneten Frauke Haeger und Maria von Trotha, kannten dagegen nur das Thema der Heiligen Kuh Nichtöffentlichkeit von Baugenehmigungsverfahren. Der Sprecher der SPD belehrte das Publikum, dass Politik bewußt wenig Einfluss habe und die Verwaltung lediglich nach geltendem Recht entscheide.

Deshalb ergreift die Linksfraktion jetzt die Initiative und bietet eine öffentliche Diskussion an. Wir wollen die bekannten Fakten erläutern, baurechtliche Möglichkeiten für Ausnahmetatbestände und das Magistralengutachten thematisieren.

Bringen Sie sich ein für eine gelungene Quartiersgestaltung, welche öffentlichen Einrichtungen brauchen wir endlich im Neubaugebiet und im Saseler Zentrum?

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