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#Sozialundklimagerecht – Perspektiven der Klimabewegung

Ort: Hamburg, Kulturschloss Wandsbek

Seit Jahren demonstrieren weltweit Hunderttausende, insbesondere Jugendliche, für die Rettung des Klimas. Die Bevölkerung unterstützt dieses Anliegen mehrheitlich und reflektiert den eigenen Umgang mit der Umwelt.

 

Passiert ist bisher viel zu wenig. Die Hoffnungen der Menschen in die Bundesregierung haben sich nicht erfüllt. Die Regierenden halten sich weder an das Grundgesetz 1) noch an das auch von Deutschland unterzeichnete Pariser Abkommen 2) Selbst eine einfach Maßnahme wie die Beschränkung der Geschwindigkeit auf Autobahnen wird nicht umgesetzt.

 

Warum ist das so? Konsequenter Umweltschutz geht nicht ohne die Einschränkung der Privilegien der Wohlhabenden.

  • 100 Konzerne sind seit 1988 für 71 Prozent der weltweiten industriellen CO2-Emissionen verantwortlich.
  • Über die Hälfte der globalen Industrie-Emissionen sind von 25 Unternehmen und staatlichen Einrichtungen verursacht.

Sich mit ihnen anzulegen sind die Regierenden nicht bereit. Der überlebenswichtige sozial-ökologischen Umbau wird nur gelingen, wenn er die Sorgen vieler Menschen vor weiterem Abstieg berücksichtigt.

Die Akteure der Umwelt- und Klimaschutzbewegung ziehen daraus unterschiedliche Schlüsse und greifen zu verschiedenen Organisations- und Aktionsformen.

Gemeinsam mit Aktivist:innen mehrerer Klimaorganisationen wollen wir ins Gespräch kommen, Erfahrungen austauschen und Möglichkeiten der Kooperation ausloten.

Dienstag, 2. Mai 2023, 19 Uhr, Kulturschloss Wandsbek, Königsreihe 4, 22041 HH. S-Friedrichsberg oder U-Wandsbeker Chaussee.

Dabei sind

  • Margret Schmidt, Extinction Rebellion
  • Lea Rhein, Letzte Generation und
  • Heino Behrmann, Parents for Future
  • Jan Rübke, DIE LINKE. Wandsbek und Parents for Future

Nach einer Podiumsdiskussion wird genug Zeit für Ihre bzw. Eure Fragen bleiben.

Für Rückfragen: Peter Alexander, DIE LINKE. Alstertal Walddörfer, 0175 4624346   peter.alexander@die-linke-wandsbek.de

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[1] Am 29. April 2021 hat das Bundesverfassungsgericht das Klimaschutzgesetz der Bundesregierung als in Teilen verfassungswidrig erklärt und damit den Klimaschutz in Deutschland gestärkt.

[2] Das Übereinkommen wurde am 12. Dezember 2015 auf der UN-Klimakonferenz in Paris (COP 21) von allen Vertragsparteien der UNFCCC, damals 195 Staaten und die Europäische Union, verabschiedet. Es sieht vor, die globalen Erwärmung auf „deutlich unter“ zwei Grad Celsius gegenüber der vorindustriellen Zeit zu begrenzen und Anstrengungen für eine Begrenzung auf 1,5 Grad Celsius zu unternehmen.

 

 

Veranstaltungsort: Kulturschloss Wandsbek

Königsreihe 4
22041 Hamburg

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