Trotz Millionenbudget des Senats. Trotz Dauerwerbung an jeder Ecke. Trotz einer Kampagne, die uns einreden wollte, Olympia sei alternativlos. Trotz moralischer Erpressung, Schlechte-Laune-Diffamierungen und Hufeneisenvergleichen. Die Menschen in dieser Stadt haben sich nicht blenden lassen. Sie haben erkannt, worum es wirklich geht: um Prioritäten. Um die Frage, ob Milliarden in ein Prestigeprojekt fließen oder in das, was Hamburg tatsächlich braucht – bezahlbare Mieten, soziale Sicherheit, gute Schulen, funktionierende Infrastruktur und eine Stadt, in der sich Menschen das Leben noch leisten können. Und daran habt ihr einen riesigen Anteil! Dieser Erfolg kam nicht von denjenigen mit den größten Budgets, den meisten Plakatflächen oder der lautesten Unterstützung aus Politik und… Weiterlesen

Die Hamburger*innen wollen keine Olympischen und Paralympischen Spiele in Hamburg – das haben sie heute beim Referendum klargestellt. Rund 55 Prozent (Stand 19.35 Uhr) stimmten mit „Nein“ - und erteilten damit dem Wunsch des Senats und seiner Unterstützer*innen aus CDU, Handelskammer und Eventbranche eine klare Absage, sich für die Austragung zu bewerben. Dazu Heike Sudmann, Co-Fraktionsvorsitzende der Linken in der Hamburgischen Bürgerschaft: „Das ist ein starkes Ergebnis und eine gute Entscheidung für die ganze Stadt! Die Hamburger*innen haben sich vom Senat und seiner kolossalen Olympia-Materialschlacht nicht blenden lassen. SPD, Grüne, CDU und Wirtschaft haben zig Millionen verpulvert und haben Kritiker*innen des Olympia- Konzepts als ‚schlecht gelaunt‘ und kleingeistig diffamiert.… Weiterlesen

„Deine Stadt, Deine Stimme, Keine Spiele“: Mit überwältigender Mehrheit haben Hamburgs Linke ihren Leitantrag beschlossen. Zwei Tage lang trafen sich die knapp 140 Delegierten zur 1.Tagung des 10. Landesparteitages im DGB-Haus am Besenbinderhof. Am Samstag standen Beratung und Verabschiedung des Leitantrags im Mittelpunkt, am Sonntag verabschiedete Hamburgs Linke Anträge zur Solidarität mit Sexarbeit*innen und für eine humane Migrationspolitik und eine friedensorientierte Nahost-Politik. Auch will die Linke die migrationsfeindliche Politik in Hamburg bekämpfen. Immer wieder Thema an diesem Wochenende war die Olympia-Bewerbung des Hamburger Senats. Dazu Sabine Ritter, Co-Landessprecherin der Hamburger Linken: „Es war ein gutes und erfolgreiches Wochenende. Und wir sind solidarisch und… Weiterlesen

Der Senat investiert Millionen in eine Kampagne voller schöner Bilder und großer Versprechen. Doch dahinter steckt ein Projekt, das Hamburg teurer, belasteter und ungleicher machen wird. Gemeinsam mit dir werden wir dafür sorgen, dass Hamburg bis zum 31. Mai Nein zu Olympia sagt und dem Senat die Olympia-Träume platzen lassen. Die Briefwahlunterlagen werden ab heute verschickt und kommen in den nächsten Tagen bei dir an. Stimme jetzt mit Nein zu Olympia! Was steht auf dem Spiel? Milliardenkosten statt Investitionen in den Alltag: Mindestens 6 Milliarden Euro sollen in Olympia fließen – Geld, das bei Schulen, Wohnraum, sozialer Infrastruktur und Klimaschutz fehlt.Mehr Belastung für die Stadt: Jahrelange Baustellen, mehr Verkehr und zusätzlicher Druck auf Infrastruktur und Wohnungsmarkt.Ke… Weiterlesen

Laut Mitteilung des NDR Hamburg Journals vom 21.04.2026(Ab Minute 19:44) hat die Handelskammer am 19.04. eine Pressemitteilung zu einer Umfrage herausgegeben, die das Stimmungsbild für oder gegen eine Olympiabewerbung zum Gegenstand hatte. Im Unterschied zu anderen Pressemitteilungen ist diese nicht auf der Seite der Handelskammer veröffentlicht. Am 20.04. hatte der NDR dazu berichtet. In seiner Berichterstattung wurde die Umfrage als “neueste” bezeichnet und deren Werte – 60% dafür – als “Stimmungswandel” bewertet. Die von Prognos für die Handelskammer erstellte Umfrage wurde aber bereits vom 20.02. bis 5.03 durchgeführt, aber erst am 19.04. publiziert. Weiterlesen

Demokratiespektakel für Olympia

Eckart Maudrich, Pressesprecher von NOlympia-Hamburg

"Am 19.04. 2026 entschieden sich 17 Kommunen in NRW und Kiel für eine Olympiabewerbung. Weniger als jeder fünfte Wahlberechtigte stimmte mit Ja, was aber aufgrund der geringen Höhe der Wahlbeteiligung für ein Ja in den 60er und teilweise 70er Prozenten sorgte. Nur in der NRW Lead-City Köln war es anders. Dort gingen knapp vier von 10 Wahlberechtigten wählen und hinterließen ein ambivalentes Bild mit knapp 43% Nein-Stimmen zu 57% Ja-Stimmen. In Kiel enthielten die Wahlunterlagen nur Pro-Argumente." Weiterlesen

Unterrichtsmaterialien zum Olympia-Referendum: Schulbehörde rudert halbherzig zurück

Eckart Maudrich, Pressesprecher von NOlympia-Hamburg

In ihrem Brief an die Schulleitungen vom 10. April weist die Schulbehörde darauf hin, dass Lehrkräfte für die Unterrichtsgestaltung bezüglich des Referendums auch die Angebote von NOlympia nutzen können, da die Initiative erfolgreich gewesen sei. Sie begründet diesen Schritt damit, dass der Versand der Lehrmaterialien, die die Vorprojektgruppe mit Sitz in der Innenbehörde zum Bürgerschafts- referendum erstellt hatte und welche die Existenz einer Gegenmeinung bzw. den gesamten damit zusammenhängenden politischen Prozess ausklammerte, am 5. Februar erfolgt sei und zu diesem Zeitpunkt habe das Ergebnis der Unterschriftensammlung noch nicht vorgelegen. Weiterlesen

Eine Kundgebung im ehrenamtlichen Geist des IOCs?

Eckart Maudrich, Pressesprecher von NOlympia-Hamburg

Die sog. Vorprojektgruppe, also die mit etlichen Millionen Euro Steuergeldern finanzierte Olympiawerbeabteilung des Senats, verschickte am 10. April eine Nachricht an seine Partner*innen mit dem Betreff Kundgebung “Hamburg trainiert für OlympJA” am 24. April um 16 Uhr am Jungfernstieg. Anders als der Absender vermuten ließe, ist der Aufruf von drei “Impulsgebern” unterschrieben: Neuland Concerts, Bergmanngruppe, Onken+Partner. Weiterlesen

NOlympia schreibt Senatoren: Offener Brief an Sportsenator Grote und Finanzsenator Dressel

Eckart Maudrich, Pressesprecher von NOlympia-Hamburg

In einem offenen Brief an Sportsenator Grote und Finanzsenator Dressel fordert NOlympia-Hamburg dazu auf, im Doppelhaushalt 2027/2028 167 Millionen Euro zusätzlich in barrierefreie Sportstätten in statusniedrigen Stadtteilen zu investieren. Hamburg kann über 2,66 Milliarden Euro aus dem Gesetz zur Finanzierung von Infrastrukturinvestitionen von Ländern und Kommunen (LuKIFG) verfügen und hat diese Mittel bislang noch nicht verplant. Die Mittel können in Sportinfrastruktur investiert werden, müssen aber zusätzlich zu den Investitionen aus dem Kernhaushalt investiert werden. Weiterlesen

Ende Mai dieses Jahres sollen die Hamburgerinnen und Hamburger in einem Referendum über eine Olympia-Bewerbung abstimmen. Stand heute gibt es dafür keine Mehrheit. Die Frage, ob eine Olympia-Bewerbung Hamburgs "eher gut" oder "eher schlecht" sei, beantworteten 50 Prozent mit "eher schlecht". Für "eher gut" entschieden sich nur 41 Prozent. Zuspruch findet die Olympia-Bewerbung in Hamburg bei den Anhängerinnen und Anhängern von SPD (57 zu 35 Prozent) und CDU (50 zu 45 Prozent). Im Lager der Grünen (37 zu 53 Prozent), der AfD (30 zu 57 Prozent) und der Linken (23 zu 72 Prozent) werden die Hamburger Olympia-Pläne dagegen überwiegend kritisch gesehen. Nur in der Altersgruppe der 16- bis 34-Jährigen haben die Befürworterinnen und Befürworter einen Vorsprung. In allen anderen Altersgruppen… Weiterlesen

Hamburg lässt sich nicht veräppeln und macht Intransparenz nicht mit

Eckart Maudrich, Pressesprecher von NOlympia-Hamburg

Laut einer Umfrage im Auftrag des NDR steht Mehrheit der Hamburger*innen den Olympiaplänen des Senats kritisch gegenüber: 50 Prozent geben an, dass sie eine Hamburger Olympiabewerbung eher schlecht fänden, 41 Prozent fänden sie eher gut. Weiterlesen