AKL - Antikapitalistische Linke Hamburg
Sprecher*innen und Finanzverantwortliche erreichbar unter:
E-Mail: akl@die-linke-hamburg.de
ABC des Sozialismus
Marxistische Bildungsreihe ab Januar 2027
Meldet Euch jetzt an! Denn ab Januar 2027 erarbeiten wir uns gemeinsam das, was Rosa Luxemburg das "ABC des Sozialismus" genannt hat. Kein staubiger Lesekreis und kein abgehobenes Theorieseminar erwarten Euch. Tut Euer Interesse bereits jetzt über unsere Kontakt-Mailadresse (akl@die-linke-hamburg.de) Kund und werdet als early red birds über die Vorbereitungen zu der Marxistischen Bildungsreihe der AKL Hamburg informiert, die ab Januar 2027 in ihren monatlichen Veranstaltungen auf grundlegende Fragen sozialistische Antworten bieten wird.
In solidarischer Atmosphäre und ohne Hürden wollen wir uns gemeinsam auf der Grundlage kurzer und einfach gehaltener Texte, die Euch von der AKL zur Verfügung gestellt werden, der Lösung gesellschaftlicher Grundfragen nähern: Folgt die Entwicklungsgeschichte menschlicher Gesellschaften dem Zufall oder bestimmten Gesetzmäßigkeiten? Welche Funktionen erfüllt und wem dient der Staat in Klassengesellschaften? Was sind und wie entstehen gesellschaftliche Klassen? Warum ist der Sozialismus als Alternative zum Kapitalismus erforderlich und wie gelangt man zu ihm? Welchem Freiheitsverständnis sind wir als Sozialist*innen verpflichtet? Warum benötigen arbeitende (und arbeitslose) Menschen starke Gewerkschaften? Wieso braucht es überhaupt den Marxismus, um Fragen wie diese zu beantworten?
Wen diese und ähnliche Fragen über unser Leben im Kapitalismus während seines endgame interessieren, wer aber nicht in der einsamen Studierstube über dicken Wälzern hängen will, ist bei "ABC des Sozialismus" richtig - egal, ob als in der Partei Die Linke bzw. der Linksjugend organisierte*r Genosse*in oder als an antikapitalistischen Alternativen Interessierte*r, aber bislang (noch) nicht Organisierte*r.
Unsere Alternative heißt Sozialismus
(Aus der Grundsatzerklärung der Antikapitalistischen Linken)
Wir erklären offen: Unsere Alternative heißt Sozialismus. Damit meinen wir eine Gesellschaft, in der nicht das Privateigentum an Produktionsmitteln, Marktkonkurrenz, Profitgier und Krieg herrschen, sondern die Menschen und ihre täglichen Interessen und Bedürfnisse. In gleichberechtigter Kooperation aller Mitglieder der Gesellschaft muss die Wirtschaft demokratisch und entsprechend der Bedürfnisse der Menschen mit Respekt vor der Umwelt gestaltet werden.
Voraussetzung dafür sind die Überführung der Banken und Konzerne in demokratisch verwaltetes Gemeineigentum und eine Demokratisierung und Wählbarkeit und Abwählbarkeit wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Verwaltungsstrukturen. Ohne breiteste demokratische Mit- und Selbstbestimmung auf allen Ebenen der Politik und Wirtschaft ist Sozialismus nicht möglich. Das Eintreten für eine sozialistische Alternative zum kapitalistischen Horror ist für uns kein abstraktes Fernziel, sondern leitet sich notwendig aus den kleinen und großen heutigen Kämpfen ab. Dafür kämpfen wir international.
Wir unterstützen jede Verbesserung im Hier und Heute. Das kann die Bildung von Genossenschaften und die Übernahme von Betrieben unter Arbeiterkontrolle bedeuten. Als dauerhafte Insellösungen im Kapitalismus im Rahmen eines propagierten Dritten Weges verfehlen Belegschaftseigentum und Genossenschaften jedoch ihr Ziel.
Nur mit einer antikapitalistischen Perspektive kann die Linke auf die großen Herausforderungen der wirtschaftlichen und ökologischen Krise eine Antwort geben. Die Überwindung der kapitalistischen Klassengesellschaft ist dazu notwendig. Alle Verbesserungen werden durch die Selbsttätigkeit der Beschäftigten, Erwerbslosen und Betroffenen erkämpft mit dem Ziel, die Selbstbestimmung herzustellen.
