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Treffen der LAG Senior*innenpolitik

Ort: Hamburg, Landesgeschäftsstelle Die Linke

Arbeitsplanung 2026 & Vortrag von Carmen Fernandez & Dieter Lesemann: „Klimawandel und ältere Menschen – was betrifft uns und was können wir tun ?“ Weiterlesen

Treffen der LAG Senior*innenpolitik

Ort: Hamburg, Landesgeschäftsstelle Die Linke

u.A. mit Vortrag von Frank Loeding zum Thema „Die aktuellen Angriffe auf das Rentensystem und unsere Alternativen“

Sprecher*innen: Regine Brüggemann und Gerald Kemski

E-Mail: ag-senior_innenpolitik@die-linke-hamburg.de

Teilerfolg beim Deutschlanddticket für Senior*innen in Hamburg

Es lohnt sich zu kämpfen. Die aktiven Senior*innen in Hamburg haben einen wichtigen Teilerfolg erzielt:  

Ab dem 1. Mai 2026 soll das Deutschlandticket für Senior*innen in Hamburg 49€ kosten, gegenüber dem Standardpreis von 63€ (ab 1.1.2026). Dies teilte heute der HVV mit.

Ohne den Druck, den gewerkschaftliche Senior*innen, Sozialverbände, Senior*innen BSBs und SDVs und weitere Aktive entfaltet haben wäre dieses Ergebnis nicht zustande gekommen. Erst vor wenigen Tagen hatten SPD und Grüne einen Antrag der Linksfraktion auf ein verbilligtes Deutschlandticket für Senior*innen  in der Bürgerschaft abgelehnt.

Vielen Dank an alle, die mitgeholfen haben die Senior*innenforderungen zu unterstützen.

 

Dennoch bleibt festzuhalten:

1. Zunächst einmal müssen die Senior*innen in Hamburg ab dem 1.1.2026 die vollen 63€ für das Deutschlandticket bezahlen. Der Senat wollte das Geld für eine sofortige Preissenkung offenbar nicht zur Verfügung stellen.

Bei Elbtower und Olympiabewerbung ist man nicht so zimperlich…..

2. Das Vergünstigung ab 1. Mai 2026 gilt nur für Menschen ab 67. Frührentner*innen bleiben außen vor.

3. Auch die 49€ sind für viele Senior*innen zu viel Geld um sich dieses Deutschlandticket zu leisten.

4. Wir als linke Senior*innen sind grundsätzlich für eine unentgeltliche Benutzung des ÖPNV für Senior*innen, wie es in Luxemburg, Prag, Budapest oder Belgrad seit Jahren üblich ist. Selbst im finanzschwachen Mecklenburg/Vorpommern mit mehr älteren Menschen als Hamburg gibt die

Landesregierung pro Senior*in 20€ dazu, d.h. dort ist der Preis ab 1.1.2026 43 € (auch Dank der Linken in MV!)

Seien wir stolz auf diesen ersten Erfolg in Hamburg, die 49 € dürfen nicht das letzte Wort sein. Lasst uns weitermachen.

 

DIE LINKE AG Senior*innenpolitik Hamburg

i.A. Regine Brüggemann und Gerald Kemski-Lilleike

(Sprecher*innen)

 

Hamburg, 18. Dezember 2025

Forderungen der LAG Senior*innenpolitik DIE LINKE. Hamburg

Wir sind für:

 

Einen günstigen, barrierefreien ÖPNV in Hamburg

Daher fordern wir : Das Deutschland ticket für Senior*innen soll auf 29€ im Preis gesenkt werden, wie es bereits in Mecklenburg Vorpommern der Fall ist.

Perspektivisch muss der ÖPNV für ältere Menschen kostenfrei sein, wie es schon in Großstädten wie Prag, Budapest, Belgrad oder Luxemburg der Fall ist.

Barrierefreiheit hat auch etwas mit Verkehrsmitteln zu tun. Daher fordern wir die Wiedereinführung der Straßenbahn mit modernen Niederflurfahrzeugen, die Nutzer*innen von Rollstühlen oder Rollatoren ein problemloses Ein- und Aussteigen ermöglichen.

 

Weg mit den Elektrorollern aus Hamburg !

 

Barrierefreier Zugang zu Ämtern und Behörden

Alle Ämter und Behörden in Hamburg müssen barrierefrei zugänglich sein. Ihre Nutzung muss generell auch analog möglich sein !

 

Zuschlag für ältere Menschen mit geringem Einkommen

Hamburg ist eine teure Stadt. Daher fordern wir, dass die Stadt den Empfänger*innen von Grundsicherung im Alter einen monatlichen Ortszuschlag zahlt, wie es seit Jahren in München der Fall ist.

Ebenso wird älteren Menschen  mit geringem Einkommen in München ein Zuschlag beim Erwerb von Computern usw. gezahlt. Das sollte auch in Hamburg so sein.

 

Mehr Möglichkeiten zum Ausruhen. 

Wir brauchen dringend mehr Bänke zum Ausruhen in der Stadt.

Ferner benötigen wir mehr öffentliche, kostenlose Toiletten errichtet und betrieben von der Stadt.

Wenn Hamburg olympische Spiele ausrichten will und nicht einmal die Toiletten auf der Mönckebergstraße fertig bekommt, ist das ein Versagen des Senats.

Ferner muss den durch den Klimawandel hervorgerufenen Hitzetagen durch das Aufstellen ausreichender kostenloser Wasserspender begegnet werden.

 

Hamburg muss sich bei den Altenwohnanlagen beteiligen !

Hamburg muss sich bei den Bau- und Renovierungsarbeiten bei Altenwohnanlagen wieder mit eigenen Mitteln beteiligen.

Das dämpft auch das Ansteigen der Selbstbeteiligung bei den Pflegekosten.

Aktive Senior*innen

Wir haben viele Aktive, zum Beispiel:

Die LAG Senior*innenpolitik auf vergangenen Veranstaltungen

Die LAG Senior*innenpolitik ist präsent auf der Straße: