Maßnahmen ja, aber mit Augenmaß!

Die Zunahme der Corona-Fälle in Deutschland und auch bei uns in Hamburg, hat zum Beschluss von bundeseinheitlichen Maßnahmen und zu drastischen Kontakt-beschränkungen in Hamburg geführt – so hat das Hamburgs erster Bürgermeister Peter Tschentscher gestern verkündet. Aus medizinischen Erwägungen und zur Eindämmung eines weiteren Anstiegs der Fallzahlen sind diese Maßnahmen auch aus Sicht der LINKEN folgerichtig: „Besonders Branchen wie etwa Solo-Selbständige, Künstler*innen, Restaurantbesitzer*innen und Kleingewerbetreibende müssen mit Soforthilfen und wirklich unbürokratischen Mitteln unterstützt werden“, so Keyvan Taheri, Landessprecher der Partei DIE LINKE. Hamburg.

„Ganz besonders genau hinschauen müssen wir auch bei all den prekär Beschäftigten in diesen Branchen. Viele sind in oft dramatischer Weise vom so genannten ‚Lockdown Light‘ betroffen. Hier muss etwa das Kurzarbeitergeld ab sofort für den Monat November auf 100 Prozent des ausgefallenen Anteils des Nettoentgelts gesetzt werden“, ergänzt Żaklin Nastić, Landessprecherin der Partei Die Linke. Hamburg und Hamburger Bundestagsabgeordnete.