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Erfolgreiche Hilfsaktion der Hamburger LINKEN für die Kriegsopfer in der Ukraine

Foto: hfr/DIE LINKE. Hamburg

Mit einer umfangreichen Hilfs-Aktion hat Hamburgs LINKE auf die Folgen des Krieges in der Ukraine reagiert.

Neun Kleinbusse fuhren seit Ostermontag in die polnische Stadt Przemysl, brachten Hilfsgüter, die von dort aus in die ukrainischen Kriegsgebiete verteilt wurden. Auf dem Rückweg boten die Busse 55 Geflüchteten (sowie 2 Hunden und 2 Katzen) Transportmöglichkeiten nach Hamburg, wo viele Geflüchtete durch Vermittlung LINKER Aktivist:innen privat untergebracht werden konnten. Die jüngste Mitfahrerin war vier, die älteste Mitte 70. Eine der mitreisenden Familien hatte ihre Heimat erst am Ostersonntag Richtung Polen verlassen, nachdem ihr Wohnhaus von Bomben zerstört worden war.

Keyvan Taheri, Landessprecher der Hamburger LINKEN: "Ich bin froh und dankbar, wie schnell und umfangreich wir helfen konnten, nachdem uns Informationen über die Situation in Przemysl erreichten. Was unsere Aktivist:innen dabei an Schicksalen der Geflüchteten hörten, war oft schwer erträglich. Es ist für uns ganz klar: Dieser unfassbare russische Angriffskrieg muss sofort aufhören, Putin muss seine Truppen aus der Ukraine abziehen. Aber auch Hamburgs Senat muss rasch handeln: Alle Opfer von Kriegen und alle Geflüchteten in unserer Stadt müssen würdevoll untergebracht werden."

Julian Georg, Landesschatzmeister der Hamburger LINKEN: "Wir hatten Lebensmittel, Hygieneartikel, medizinische Hilfsgüter und Arzneimittel. Wir hatten 18 Fahrer:innen am Start, wir hatten Teams, die vorher die Spenden organisiert hatten und wir hatten Leute, die sich um die Unterbringung all dieser Menschen gekümmert haben. Wir danken ganz besonders dem Citymanagement Harburg, Marktkauf Harburg, der Evangelischen Paul-Gerhardt-Gemeinde Winterhude und der Evangelischen St. Petrus-Gemeinde Harburg. Das ist unsere Stärke als Landesverband der LINKEN: Solidarität mit den Schwächsten."

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