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(Bildungs-) Reise in die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau September 2025

Stiftung Auschwitz-Komitee

Liebe Freundinnen und Freunde,

vor über 80 Jahren, im Januar 1945, befreite die Rote Armee die Häftlinge des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau, die nicht auf den Todesmarsch der SS gezwungen worden waren.

Auschwitz steht bis heute für die gesamte Vernichtungspolitik der Nazis, den Völkermord an Sinti, Roma und Jüd*innen, der Ermordung der politischen Gegner und Andersdenkenden, Vernichtung und Vertreibung der nicht deutschen Bevölkerungen …

Viele der Jüngeren hatten oder haben keinen Kontakt zu Menschen, die den Nationalsozialismus noch bewusst erlebt haben (sei es als Widerstandskämpfer*innen, Opfer, Täter*innen oder Mitläufer*innen). Trotzdem bestimmt diese Geschichte heute noch Kultur und Gesellschaft, in der wir leben, bis in die Familien hinein, und sei es die dritte oder vierte Generation. Das sehen wir nicht zuletzt darin, dass Auschwitz bis heute ein zentraler politischer Bezugspunkt ist, aktuell sowohl wenn es um den Nahostkrieg geht als auch wenn der Ukraine-Krieg diskutiert wird.

Seit 2005 organisieren wir Gruppenreisen in die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau. Uns geht es dabei gleichermaßen um historisch-politische Bildung, wie um die Frage, was Auschwitz mit uns zu tun hat. Der Kampf gegen den Faschismus steht wieder auf der Tagesordnung, ein Verständnis seiner Ursachen und Strukturen hilft dabei ebenso, wie die Auseinandersetzung mit den Kämpfen und Fragen der Wider¬standskämpfer*innen, die diesen Kampf schon vor mehr als 80 Jahren führen mussten und nie damit aufhörten.

Da es für größere Gruppen notwendig ist, die Unterkunft in der Jugendbegegnungsstätte in Oświęcim über mehr als ein Jahr im Voraus zu buchen, liegt der Zeitpunkt der Reise bereits fest:
Unsere nächste Reise findet von Freitag, 5. September 2025 (Abreise Hamburg) bis Freitag, 12. September 2025 (Rückfahrttag) statt.

Das Grundgerüst unserer einwöchigen Reise steht: Wir beginnen mit zwei Übernachtungen in Krakow und beschäftigen uns nicht nur mit der Geschichte Krakows vor und während der deutschen Besatzung, sondern lernen auch die heutige polnische Großstadt Krakow kennen. Anschließend wohnen wir in der Inter¬natio¬nalen Jugendbegegnungsstätte (IJBS) in Oświęcim und besuchen von dort die ehemalige Lager Auschwitz, Birkenau und Monowitz.
Dazwischen bleibt viel Zeit für gemeinsame Auseinandersetzungen zu Themen, die wir mit den Mit-reisenden zusammen entwickeln wollen. Auch die weitere organisatorische Vorbereitung sehen wir als gemeinsame Verantwortung.

Daher suchen wir auf diesem Wege Interessierte, die als Kleingruppe oder Einzelpersonen mit uns gemeinsam die Reise organisieren, inhaltlich gestalten und umsetzen wollen.
Die weitere organisatorische Vorbereitung der Reise, insbesondere Hin- und Rückfahrten und die Über¬nachtungen in Krakow sollte auf einem ersten Vorbereitungstreffen gemeinsam übernommen werden. Es kann auch die Anerkennung als Bildungsurlaub nach Hamburgischen Bildungsurlaubsgesetz beantragt werden.

Nehmt bei Interesse gerne bald Kontakt mit uns auf kontakt@stiftung-auschwitz-komitee.de.
Wir melden uns dann bei euch zurück und stimmen ein erstes gemeinsames Treffen in Hamburg.

Ike Büscher, Moritz Terfloth

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