Das israelisch-palästinensische Spannungsverhältnis prägt seit Beginn des 20. Jahrhunderts maßgeblich die Entwicklung des Nahen Ostens. Es ist durch das Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023 und den anhaltenden Gaza-Krieg verstärkt in das Blickfeld internationaler Aufmerksamkeit und Politik gerückt. Angelika Timm geht in ihrem Vortrag auf Widersprüche und Zäsuren im israelisch-palästinensischen Verhältnis sowie auf den aktuellen Paradigmenwechsel ein. Sie hinterfragt Möglichkeiten einer friedlichen Perspektive für beide Völker.

Angelika Timm lehrte als Nahostwissenschaftlerin und Israelspezialistin an der Humboldt Universität, an der Freien Universität Berlin und an mehreren israelischen Universitäten. Von 2008 bis 2015 leitete sie das Israel-Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Tel Aviv.

Zahlreiche Publikationen über den Nahen Osten, Israel und das deutsch-israelische Verhältnis, u.a. Israel. Geschichte des Staates seit seiner Gründung, Bonn 1992, 1996 und 1998; Hammer, Zirkel, Davidstern. Das gestörte Verhältnis der DDR zu Zionismus und Staat Israel, Bonn 1997; Israel – Gesellschaft im Wandel, Opladen 2003; 100 Dokumente aus 100 Jahren. Teilungspläne, Regelungsoptionen und Friedensinitiativen im israelisch-palästinensischen Konflikt (1917–2017), Berlin 2017.

Termin: Dienstag, 19. März um 18 Uhr
Ort: „Kaffeewelt“, Böckmannstr. 3

Veranstaltungsort: Kaffeewelt

Böckmannstraße 3
20099 Hamburg