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Linksfraktion fordert zweites Schwimmbad für Bergedorf

Stephan Jersch

In der heutigen Bürgerschaftssitzung beantragen SPD und Grüne die Prüfung des Baus eines zweiten Schwimmbads im Bezirk Bergedorf – und zwar im geplanten neuen Stadtteil Oberbillwerder. Dazu Stephan Jersch, bezirkspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft und Wahlkreisabgeordneter aus Bergedorf: „Erstmal ist der Antrag von Rot-Grün ein Eingeständnis eigenen Versagens, denn Bergedorf braucht längst schon ein zweites Schwimmbad. Und dann wird dieses dringend notwendige Bauprojekt auch noch geknüpft an die Realisierung Oberbillwerders. Die Bevölkerung Bergedorfs ist seit 1990 um fast 32 Prozent gewachsen - im Hamburger Schnitt waren es nur 12,6 Prozent. Das bestehende Billebad war schon 2011, also gut fünf Jahre nach seinem Bau, an der Kapazitätsgrenze, wie der damalige Bezirksamtsleiter bestätigte. Ein zweites Schwimmbad für Bergedorf ist also lange überfällig und wir müssen nicht erst abwarten, was aus so einem verfehlten stadtentwicklungspolitischen Projekt wie Oberbillwerder wird!“

Mit einem Zusatzantrag fordert die Linksfraktion heute daher eine standortunabhängige Projektierung des zweiten Schwimmbads im Bezirk Bergedorf. Stephan Jersch: „Seit 14 Jahren gibt es diese Forderung – damals redete niemand von Oberbillwerder, aber alle sahen schon die Nachfrage in Hamburgs kinderreichstem Stadtteil Neuallermöhe. Jetzt eine Erpressung zu starten nach dem Motto ‚Oberbillwerder oder es gibt kein Schwimmbad‘ verhöhnt den Bedarf.“

 

Unser Zusatzantrag hängt dieser PM an.

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