DGB-Ausbildungsreport: LINKE unterstützt Forderungen für einen Zukunftsfonds

Insa Tietjen

Der heute vom DGB vorgestellte Hamburger Ausbildungsreport zeigt eine sinkende Zufriedenheit der Auszubildenden mit ihren Lebens- und Arbeitsbedingungen. Hohe Lebenshaltungskosten bei niedrigen Vergütungen und Unsicherheit in der Übernahme nach der Ausbildung beschäftigen viele Auszubildende.

Dazu Insa Tietjen, ausbildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft: „Die Mindestvergütung in der Ausbildung reicht für das Leben im teuren Hamburg nicht aus. Zumal es auch einen eklatanten Mangel an günstigen Wohnplätzen gibt. DIE LINKE fordert deshalb eine spürbare Erhöhung der Mindestausbildungsvergütung und unterstützt die Forderung nach einem Zukunftsfonds für den Ausbildungsstandort Hamburg. Unternehmen, die Fachkräfte von morgen ausbilden, müssen gestärkt werden. Leider wird diese wichtige Herausforderung in Hamburg von zu wenigen Unternehmen in Angriff genommen, wie die niedrige Ausbildungsquote von 15,5 Prozent zeigt. Eine Fonds-Lösung, wie sie das Bundesland Bremen bereits eingeführt hat, würde auch in Hamburg positive Impulse auf dem Ausbildungsmarkt setzen.“

Bereits im September hatte DIE LINKE eine ähnliche Fondslösung in der Bürgerschaft zur Debatte gestellt (Drs. 22/12674).