Aufruf zur Kundgebung "Hamburg steht auf!" am Freitag, 19.01., 15:30 Uhr Jungfernstieg

Demonstration / KundgebungAntifaschismus / Gegen Rechts

Achtung: Geänderter Ort und Treffpunkt (Jungfernstieg statt Rathausmarkt)!


Schon lange sprechen Abgeordnete der AfD davon, Menschen, die nicht in ihr autoritär-völkisches Gesellschaftsbild passen, auszuschließen und abzuschieben. Spätestens seit den jüngsten correctiv-Enthüllungen ist klar: Solche Forderungen werden systematisch diskutiert und geplant von Gruppierungen, die nicht zuletzt über die Werteunion weit ins bürgerliche Lager, in die Mitte der Gesellschaft hineinreichen. Der autoritär-faschistischen Rechten geht es in Krisenzeiten, die nach guter, klimagerechter Wirtschafts- und Sozialpolitik für die Vielen verlangen, um Sozialdarwinismus und Deportationen.

Dem stellen wir uns in einem breiten antifaschistischen Bündnis entgegen: Hamburg steht auf! Gegen Rechtsextremismus und neonazistische Netzwerke!

Wir brauchen gute Löhne, gute Renten, gutes Wohnen - für alle. Wir brauchen einen starken Sozialstaat. Wir brauchen wirksamen und sozial fair ausgestalteten Klimaschutz. Wir stehen für Vielfalt und gegen jeden Antisemitismus, gegen Rassismus und Nationalismus. Wir bestehen auf dem Menschenrecht auf Asyl und fordern eine humane Einwanderungspolitik, die das Sterben an Europas Grenzen beendet. Und wir bekämpfen rechte Netzwerke in Polizei und Bundeswehr. Wir brauchen, wie Martin Schirdewan es formuliert, nicht nur einen "Aufstand der Anständigen" (SPD), sondern auch einen "Aufstand der Zuständigen: Schluss mit einer Politik gegen die Erwerbslosen und Geflüchteten, her mit Klimageld und Millionärssteuer!"

Darum rufen wir mit Gewerkschaften, Religionsgemeinschaften, Kulturschaffenden, Wirtschaftsverbänden und Vereinen zur Kundgebung gegen Rechtsextremismus und
neonazistische Netzwerke auf:

Kommt am Freitag, 19. Januar 2024, 15:30 Uhr auf den Jungfernstieg! Wir treffen uns um 15:15 Uhr am Ballindamm/Ecke Jungfernstieg (vor dem Eingang der "Europapassage") – mit Westen, Fahnen, Taschen und jeder Menge antifaschistischem Kampfgeist.

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