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Es ist soweit. Vor kurzem ist das 5000. Mitglied in unseren Landesverband eingetreten.
Wir sagen „Herzlich willkommen, Genosse!“ und freuen uns über alle, die noch kommen und alle, die schon dabei sind.
Und es ist wichtig, dass wir so viele sind und immer mehr werden. Denn gegen ein Erstarken der Rechten hilft nur eine starke und geeinte Linke, die sich ihr in den Weg stellt.
Dazu gibt es dieses Wochenende bereits mehrere Gelegenheiten. Am Samstag, den 31. Mai, findet im brandenburgischen Rheinsberg der CSD statt. Der Bürgermeister der Freien Wähler würde die Parade am liebsten verbieten und der AfD, die vor Ort bei über 30% steht, ist queeres Leben ohnehin ein Dorn im Auge. Zwei gute Gründe also, um morgen früh in den Bus zu steigen und die queere Community vor Ort zu unterstützen.
Den Rechten entgegenstellen wollen wir uns aber auch hier vor Ort in Hamburg. Bundesweit mobilisieren faschistische Gruppierungen unter dem Titel „Gemeinsam für Deutschland“ zu Demonstrationen, die in Hamburg von der AfD-Funktionärin Nicole Jordan angemeldet wurde. Und unter dem Titel „Gemeinsam gegen Krieg & rechte Hetze“ werden sich ihnen Antifaschist*innen aus Partei und Bewegung entgegenstellen. Wer sich davor schon einmal warm-demonstrieren möchte: Um 11.30 Uhr will der Senat im Feldbunker für Medienvertreter*innen seine Bewerbungspläne für die olympischen Sommerspiele präsentieren. Und wir wollen sie mit „NOlympia“-Schildern (gerne mitbringen) und Bannern begrüßen, bevor es geschlossen rübergeht zur Anti-Nazi-Demo am Baumwall.
Vor gut einer Woche haben Unbekannte das Büro unseres Abgeordneten Deniz Celik mit Hakenkreuzen beschmiert. Es sind Menschen wie Deniz, die mit ihrer klaren antifaschistischen Haltung und ihrem offenen Eintreten gegen jedwede Form der Diskriminierung immer öfter ins Visier von Nazis und Rechtsextremist*innen geraten. Wir sind froh und dankbar, dass sich aus dem Stadtteil Dulsberg heraus, von der Kirche bis zum Stadtteilbüro, sofort ein Solidaritätsbündnis gebildet hat, zu dem u.a. auch das Hamburger Bündnis gegen Rechts und die DIDF gehören. Dieses Bündnis hat für Montag zu einer Kundgebung vor Ort aufgerufen. Das Motto lautet „Wir lassen uns nicht spalten!“. Der Hamburger Landesverband ruft alle Mitglieder der Partei auf, sich an dieser Kundgebung zu beteiligen. Deniz, wir stehen hinter dir!
Ebenfalls kommende Woche veranstaltet die SCHURA eine Kundgebung gegen den Krieg in Gaza auf dem Rathausmarkt, die wir als Linke unterstützen. Bereits Mitte letzter Woche hatten die beiden Landessprecher*innen angesichts der erneuten Eskalation und der katastrophalen humanitären Lage eine Erklärung abgegeben. Und für den 22. Juni ist eine weitere Kundgebung in Planung. Unser Parteivorsitzender Jan van Aken wird in Kürze nach Israel/Palästina aufbrechen, um sich mit Vertreter*innen der Friedensbewegung vor Ort und humanitären Helfer*innen auszutauschen. Er wird dann direkt von seinen Eindrücken und den Erlebnissen der Menschen vor Ort berichten.
Martin Schirdewan hat als Mitglied einer Delegation des europäischen Parlaments gemeinsam mit Vertreter*innen der Partei der Völker für Gleichheit und Demokratie (DEM) die jesidische Şengal-Region besucht. Über seine Eindrücke und das Treffen mit dem dortigen Autonomierat berichtet die kurdische Nachrichtenagentur ANF.
Wir wollen über Antisemitismus reden. Angesichts der zahlreichen kritischen und für nur gelegentliche Betrachter*innen oft verwirrenden Auseinandersetzungen um antisemitische Phänomene von der Documenta-Diskussion bis zur Absage von gebuchten Redner*innen oder eben der nicht selbsterklärenden Auseinandersetzung um die Antisemitismusdefinition, wollen wir ein offenes Angebot im geschützten Rahmen schaffen, um sich notwendiges Wissen zuzulegen und Fragen zu klären. Die AG Antisemitismus lädt daher für Donnerstag, 19 Uhr zu einer online-Veranstaltung „Einführung zum zeitgenössischen Antisemitismus“. Um Anmeldung wird gebeten.
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