75 Jahre Befreiung vom Faschismus:  Den 8. Mai zum Feiertag machen!

75 Jahre Befreiung vom Faschismus: Den 8. Mai zum Feiertag machen!

Der 8. Mai 1945 war für viele Millionen Menschen ein Tag der Befreiung und Hoffnung. Die bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht besiegelte das Ende der Nazi-Diktatur. Am 8. Mai 2020 begehen wir den 75. Jahrestag. Es ist an der Zeit, diesen Tag als das zu würdigen, was er ist: Ein Gedenk- und Feiertag. Diese Forderung hat die Holocaustüberlebende Esther Bejarano in einem Aufruf, den sie gemeinsam mit der "Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA)" veröffentlich hat. Wir rufen alle dazu auf, diese Online-Petition zu unterstützen.

 

Gedenken zum 75. Jahrestag der Befreiung

 

Gedenken zum 75. Jahrestag der Befreiung

Der Landesvorstand ruft  - neben der Beteiligung an den vielen Aktionen zum 8. Mai - für den morgigen Samstag, den 9. Mai, zu dezentralen Erinnerungsfahrten und Spaziergängen auf. Wir radeln oder wandern zu zweit oder in kleinen Gruppen zu Orten der Erinnerung an den Tag der Befreiung. Schickt uns eure Fotos von Hamburger Erinnerungsorten und jeweils eine politische Forderung oder ein Statement, das ihr mit diesem Ort verbindet. Wir werden darauf eine Galerie für unsere Webseite erstellen.

Mögliche Ziele für eure Erinnerungsfahrt könnten sein:

Die KZ-Gedenkstätte Neuengamme (Wikipedia | Website), die Gedenkstätte am Bullenhuser Damm (Wikipedia | Website), die Gedenkstätte am ehemaligen als »Kola-Fu« bezeichneten KZ Fuhlsbüttel (Wikipedia | Website) oder aber auch das "Stadthaus" in Hamburg (Wikipedia) oder auch einer Der zahlreichen "Stolpersteine", die vielen Stellen in Hamburg zur Erinnerung in die Pflaster der Hamburger Gehwege und Plätze eingelassen sind.

Material zum 8. / 9. Mai findet Ihr auf der Aktionsseite der LINKEN

Last but not least, hier der Aufruf des Landesvorstandes

"Der Tag der Befreiung am 8. bzw. 9. Mai – 75 Jahre Befreiung vom Faschismus – sind wahrlich ein guter Grund für uns LINKE zu feiern und zu erinnern: Es war das Großkapital, das den Faschismus groß gemacht und den Weg an die Macht, in Krieg und Massenmord gebahnt hat. Das dürfen und werden wir nicht vergessen.
„Wer aber vom Kapitalismus nicht reden will, sollte auch vom Faschismus schweigen.“ (Max Horkheimer, 1939 Die Juden und Europa) Und ein guter Tag Danke zu sagen. Wir vergessen nicht wer den höchsten Blutzoll an Opfern im 2. Weltkrieg zu tragen hatte, und wer die Hauptlast in der Befreiung von Faschismus und Krieg geleistet hat. Und auch heute geht es wieder gegen Russland. Deshalb setzen wir uns für eine Abkehr von der Konfrontationspolitik gegen Russland und für ein Ende der Sanktionspolitik ein.

Der Tag der Befreiung ist für uns allerdings auch eine Verpflichtung, zu verhindern, dass Ähnliches in Deutschland je wieder möglich wird. Der 8. Mai ist deshalb nicht nur ein Tag der Erinnerung, sondern er hat konkrete Bezüge zu unserer Gegenwart:

Diese Bedeutung hat die Holocaustüberlebende Esther Bejarano jüngst in einem Aufruf deutlich gemacht, den wir als LINKE nur unterstützen können. Esther fordert in ihrem Aufruf, den 8. Mai zum Feiertag zu machen. Dieses Anliegen unterstützt DIE LINKE und stellt in der Hamburgischen Bürgerschaft einen entsprechenden Antrag."

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Am Tag des Pflegenotstands am 12. Mai auf die Straße und an die Fenster!

 

Am Tag des Pflegenotstands am 12. Mai auf die Straße und an die Fenster!

Die Corona-Pandemie hat gezeigt: Unser Gesundheitssystem ist falsch organisiert. Jahrelang wurden die Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen auf Markt und Profit zugeschnitten, es musste sich 'rechnen'. Jetzt in der Corona-Krise kommt es schnell zu 'Kapazitätsgrenzen' des Gesundheitssystems, weil es zu wenige Intensivbetten und zu wenig Personal gibt. Die Pflegekräfte sind schon vor Corona auf dem Zahnfleisch gegangen. Jetzt haben sie Applaus und leere Versprechen bekommen, aber keine Zulagen und Entlastung.

Deswegen rufen wir dazu auf, am Tag des Pflegenotstandes am Dienstag, dem 12 Mai 2020, um 16:00 Uhr das "Hamburger Bündnis für mehr Personal im Krankenhaus" zu 4 Kundgebungen – selbstverständlich unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen – zu unterstützen. Die Orte der auf 50 Teilnehmer*innen mit Abstand beschränkten Aktionen sind die ENDO-Klinik (Altona, Holstenstraße 1), die Schönklinik (Eilbek, Eilbektal/Grete-Zabe-Weg vor dem Blutspendedienst), das AK St. Georg (St. Georg, Lange Reihe/Lohmühlenpark) und das UKE (Eppendorf, Höhe Martinistraße 52/53).
Alle Infos zu den Kundgebungen, den Aufruf, "Gewinnorientierte Krankenhäuser schützen uns nicht vor Pandemien! Keine Profite mit unserer Gesundheit! Für ein solidarisches Gesundheitswesen! " , sowie die Aufforderung um 19 Uhr an unseren Fenstern fünf Minuten lang Krach gegen die Ökonomisierung des Gesundheitswesens zu machen, findet auf der Website des Bündnisses.

Material von der LINKEN kannst du hier Herunterladen und für Socialmedia geht's hier direkt zum Sharepic für den Tag des Pflegenotstandes 

Bereits vor dem Tag der Pflege bieten wir Dir den Film ‚Der marktgerechte Patient‘ zum kostenfreien Streaming über unsere Kampagnen-Webseite an. Von Samstag, den 9. Mai ab 20 Uhr bis Dienstag, den Tag der Pflege (12. Mai) 20 Uhr kannst Du die Dokumentation hier, anschauen. Den Link zum Film kannst Du gerne weiter verbreiten: https://www.pflegenotstand-stoppen.de/start/online-filmvorfuehrung-der-marktgerechte-patient/

 

Aus der Partei: Stellungnahme zum angeblichen „Mitgliedertreffen“

 

Liebe Genoss*innen,

über Verteiler unserer Partei wird derzeit am 9. Mai zu einem „Mitgliedertreffen“ in den Besenbinderhof eingeladen. Wir stellen hierzu fest, dass es sich hierbei nicht um ein Mitgliedertreffen der Partei DIE LINKE, sondern ein privates Treffen einiger Mitglieder handelt. Der Landesvorstand hat sich ausdrücklich gegen ein solches allgemeines Treffen ausgesprochen, da der Infektionsschutz dort nicht in angemessener Weise gewährleistet werden kann. Wir vertreten die Position einer verantwortungsbewussten Wiederaufnahme der Basisarbeit unserer Partei und entwickeln hierzu ein Wiedereinstiegskonzept. Das jetzt von einigen Mitgliedern unter fälschlicher Behauptung, es handele sich um ein Mitgliedertreffen der LINKEN zu einer solchen Versammlung aufgerufen wird, halten wir für unverantwortlich.

Mit solidarischen Grüßen
der Geschäftsführende Landesvorstand

 
 

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