Zeigt euch zum 1. Mai. Sozial aus der Krise!

Die Bundesregierung wälzt die Kosten der Corona-Krise und die Wirtschaftskrise derzeit auf die Lohnabhängigen ab, die auf bis zu 40 Prozent ihres Einkommens verzichten sollen.  In den Krankenhäusern und in der Pflege wird der Arbeitsschutz nicht eingehalten, der 8- Stunden-Tag ausgehebelt und die Sonntagsschließung im Einzelhandel. In vielen Betrieben gibt es keine Möglichkeit Abstand einzuhalten und auch keinen Corona-Schutz. Die reichsten 10 Prozent der Bevölkerung besitzen so viel wie die ärmere Hälfte der Bevölkerung. DIE LINKE fordert die Reichen und Vermögenden für die Finanzierung der Krise heranzuziehen.

 

Kurzarbeiter*innengeld: 90% für alle.

Aktiv werden zum 1. Mai!

 

Kurzarbeiter*innengeld: 90% für alle.

Nach Wochen des Lock-Downs steht er an: der traditionelle Tag der Arbeit am 1. Mai. Und die kraftvolle Verteidigung der Rechte von Lohnabhängigen ist angesichts der sozialen Zumutungen der Corona Krise notwendiger denn je. Allein in Hamburg sind mehr als 100.000 Beschäftigte auf Kurzarbeit gesetzt und erhalten meist nur noch 60 bzw. 67 Prozent vom Netto. Das reicht angesichts hoher Mieten und Lebenshaltungskosten hinten und vorne nicht, sondern treibt Beschäftigte in die Verschuldung. Hinzu kommt, dass viele Lohnabhängige, die als Solo-Selbständige, Honorarkräfte, Leiharbeiter*innen, Minijobber*innen oder Werkverträgler tätig sind, von den bisherigen Maßnahmen kaum abgesichert werden.

Wir LINKE fordern, dass die Kosten der Krise nicht auf die Lohnabhängigen abgewälzt werden dürfen, sondern von jenen getragen werden müssen, die in den vergangenen Jahren hohe Profite gemacht und riesige Vermögen angehäuft haben. Wir fordern die Anhebung des Kurzarbeitergeldes auf 90 Prozent vom Netto und umfassende Unterstützungsmaßnahmen für bisher kaum oder gar nicht bedachte Beschäftigtengruppen und Selbständige.

Diese Forderungen wollen wir - unter Wahrung des Infektionsschutzes – auch auf die Straße tragen. Wir rufen euch deshalb dazu auf, euch in kleinen Gruppen, unter Wahrung des notwendigen Abstands zusammenzufinden und euch an dezentralen Aktionen zu beteiligen. In Altona, Eimsbüttel, Wandsbek, Harburg und Hamburg-Nord sind wir am 1. Mai auch auf der Straße. Wer das mitmachen möchte wendet sich direkt an seinen jeweiligen Bezirksvorstand.

Beteiligt ich euch aber auch an den Online und Nachbarschaftsaktionen der LINKEN. Lasst uns unsere Forderungen im öffentlichen Raum sichtbar machen. Es geht nicht darum, möglichst viele Menschen auf einen Raum zu mobilisieren, sondern lieber mit weniger Menschen dezentral an möglichst vielen Stellen sichtbar zu sein. Wichtig ist uns dabei, jedes gesundheitliche Risiko für die Beteiligten auszuschließen und die Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten! Ihr findet hier eine Kopiervorlagen für Flyer und Plakate zum Verteilen und Aushängen in der Nachbarschaft, SharePIcs für eure Socialmedia Accounts (Facebook, Instagram und Twitter).

Und last but not least: Vernetzt  euch mit eurer Gewerkschaft. Alle Infos zum 1. Mai 2020 aus Gewerkschaftssicht findet ihr auf der Website des DGB Hamburg.

 

Sozial aus der Krise – was linke Gewerkschafter*innen jetzt fordern müssen

 

AG betrieb & gewerkschaft
Online-Austausch der AG Betrieb und Gewerkschaft

Wann: 30. April, 18:30 Uhr

Wo: Online, Zoom.

Die aktuellen Maßnahmen zum Infektionsschutz gegen Corona werfen tiefe soziale Probleme für viele Beschäftigte auf, denen sich Gewerkschaften ebenso wie DIE LINKE stellen müssen. In Hamburg allein sind mehr als 100.000 Beschäftigte von Kurzarbeit betroffen. Derzeit 60 bzw. 67 Prozent vom Netto reicht angesichts hoher Mieten und Lebenshaltungskosten allerdings hinten und vorne nicht, sondern treibt Beschäftigte in die Verschuldung. Hinzu kommt, dass viele Lohnabhängige, die als Solo-Selbständige, Honorarkräfte, Leiharbeiter*innen, Minijobber*innen oder Werkverträgler*innen tätig sind, von den bisherigen Maßnahmen kaum abgesichert werden.

Angesichts der drohenden allgemeinen Wirtschaftskrise, dem Druck auf das kaputt gesparte Gesundheitssystem und damit einhergehend der Überlastung der dort Beschäftigten stellen sich für uns linke Gewerkschafter*innen viele Fragen: Was müssen wir jetzt in der Krise unmittelbar fordern? Mit welchen Maßnahmen können wir alle Beschäftigtengruppen gegen Armut absichern? Wie können wir dafür sorgen, dass die Kosten der Krise nicht auf die Lohnabhängigen abgewälzt werden? Und: Welche Forderungen müssen wir vorantreiben, um einen sozialen Ausweg aus der Krise zu finden und die Wirtschaft grundsätzlich zu transformieren?

Zu diesen Fragen möchten wir uns mit euch austauschen. Klinkt euch in unseren Zoom-Chat ein. Lasst uns gemeinsam diskutieren, welche Probleme ihr seht und welche gesellschaftlichen Lösungen Gewerkschaften und DIE LINKE vorantreiben sollten.

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Den 8. Mai zum Feiertag machen!

 

Esther Bejarano überlebte als Mitglied des "Mädchenorchesters" das deutsche Vernichtungslager Auschwitz und konnte vor 75 Jahren auf dem Todesmarsch der Häftlinge des KZ-Ravensbrück der SS entkommen. In einer Petition an Bundeskanzlerin Merkel u.a fordert sie: "Der 8. Mai muss ein Feiertag werden! Ein Tag, an dem die Befreiung der Menschheit vom NS-Regime gefeiert werden kann. Das ist überfällig seit sieben Jahrzehnten. Und hilft vielleicht, endlich zu begreifen, dass der 8. Mai 1945 der Tag der Befreiung war, der Niederschlagung des NS-Regimes." Die Petition kann auf change.org mitgezeichnet werden.

 

Stellenausschreibung

 

DIE Fraktion die LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft sucht eine /einen Referent_in für den Eingabenausschusses (ausländisch) (12 Std.). Die Stelle ist befristet bis zum Ende der 22. Wahlperiode, beginnend zum 15. Juni 2020. Bewerbungsfrist ist Sonntag, 17. Mai 2020.

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Impressum

Die Linke Landesverband Hamburg
Burchardstr. 21
20095 Hamburg
Telefon: +49403892164
Fax: +49 (0)40 43 09 70 28
buero@die-linke-hamburg.de