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Vorstoß beim zweiten Bildungsweg: Neue Wege öffnen – und nicht neue Hindernisse aufbauen

Sabine Boeddinghaus

In der Bürgerschaftssitzung vom 11.05.2022 bringen Grüne und SPD einen Antrag zur Gründung eines „Campus Zweiter Bildungsweg“ ein. Die Linksfraktion legt zu diesem Vorstoß einen Zusatzantrag vor. 

Dazu Sabine Boeddinghaus, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft sieht in dem Antrag von Rot-Grün einzig den Versuch, das Vorgehen der Schulbehörde zu legitimieren: „Die Schulbehörde zäumt das Pferd von hinten auf: Statt einer gemeinsamen Entwicklung des zweiten Bildungsweges mit den Schulgemeinschaften werden Tatsachen geschaffen. Das ist immer schlecht. Wesentliche Bestandteile für eine erfolgreiche Weiterentwicklung des zweiten Bildungsweges fehlen: Eine fundierte Analyse, gemeinsame Absprachen und Planungen zwischen den Beteiligten sowie ein gemeinsam entwickeltes pädagogisches Konzept.“

Für einen wirklich ergebnisoffenen Prozess müssen diese Grundvoraussetzungen erst einmal vorliegen. Sabine Boeddinghaus fürchtet, dass mit diesem übereilten Vorgehen vor allem das Gebäude der Abendschule Vor Dem Holstentor zügig geleert werden solle, um es neu zu vermieten: „Hier wird durch eine verbindliche Eingangsberatung der Zugang zum zweiten Bildungsweg erschwert – das ist völlig falsch. Die Hürden sind schon hoch genug, neben der Arbeit noch zur Schule zu gehen. Die Stadt muss hier Wege öffnen – und nicht neue Hindernisse aufbauen.“

 

Der Antrag von Rot-Grün (Drs. 22/8133) und unser Zusatzantrag hängen dieser PM an.

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