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Verkauf von Tollerort: Es geht um die Interessen der Stadt

Norbert Hackbusch

Hamburgs Hafenbetreiber HHLA hat heute bekannt gegeben, dass sie mit der chinesischen Großreederei COSCO über eine Beteiligung am Containerterminal Tollerort verhandelt.

Dazu Norbert Hackbusch, hafenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft: "Das sieht für mich nicht nach einer guten Idee aus. Beteiligt sich eine Reederei an einem Terminal, erkauft sie sich damit erhebliche Privilegien – und zwar auf Kosten der anderen Reedereien. Es geht aber auch um mehr: Wie sieht die Gewinnbeteiligung aus? In Altenwerder ist Hapag Lloyd mit 25 Prozent beteiligt, erhält aber 50 Prozent des Gewinns. Wie sieht das jetzt im Falle Tollerort aus? Und das allerwichtigste: Ändert sich irgendwas bei den Jobs? Gegenwärtig hält der Senat sich im Hafen fein raus: Der Hafentarif wird nicht verteidigt, ein Treffen zwischen dem Wirtschaftssenator und Betriebsräten wurde abgesagt, die Gespräche zwischen HHLA und Eurogate den Unternehmensleitungen überlassen und der Hafenentwicklungsplan dümpelt vor sich hin. Es muss im Falle Tollerort um gut bezahlte Arbeitsplätze gehen und die Interessen der Stadt – und nicht um Privilegien für eine der weltgrößten Reedereien."


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