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Trend muss umgekehrt werden: LINKE will Zahl der Sozialwohnungen bei Neubauten verdoppeln

Heike Sudmann

Ob aus privaten oder beruflichen Gründen: Spätestens dann, wenn ein Umzug unvermeidbar wird, stehen Hamburger Mieter:innen vor einem Problem: Bezahlbare Wohnungen sind in der Hansestadt kaum noch zu finden. Gerade die Zahl der im 1. Förderweg errichteten Sozialwohnungen ist rückläufig – sie ging zurück von knapp 102.000 (Ende 2010) auf weniger als 80.000 (Ende 2019). Und das trotz wachsender Bevölkerung und der Tatsache, dass rund 40 Prozent der Hamburger Haushalte eigentlich Anspruch hätten auf so eine Sozialwohnung. Die Linksfraktion fordert daher in den Haushaltsberatungen der Bürgerschaft, die im rot-grünen Haushaltsplan-Entwurf vorgesehene Zahl geförderter Neubauten mit Mietpreis- und Belegungsbindung von jährlich 3.000 Wohneinheiten zunächst auf 4.500 in 2021 und schließlich auf 6.000 Wohneinheiten in 2022 zu erhöhen.

Dazu Heike Sudmann, wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft: "Als die SPD 2011 an die Regierung kam, gab es 99.900 Sozialwohnungen, 2019 waren es nur noch 77.100. Dieser Trend kann nur umgekehrt werden, wenn erheblich mehr Sozialwohnungen gebaut werden. Aus jahrelanger Erfahrung wissen wir, dass die SPD heute unsere Forderung ablehnt, in ein paar Jahren aber selbst 6.000 Sozialwohnungen pro Jahr fordern wird. Diese Politposse muss endlich aufhören. Die Mieter:innen in Hamburg brauchen so schnell wie möglich mehr günstigen Wohnraum und nicht erst in einigen Jahren.“

 

Unser Antrag (Drs.22/4615) hängt dieser Pressemitteilung an.

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