Sternbrücke: Das Drunter und Drüber stoppen!
Die Bürgerschaft diskutiert heute über die Zukunft der Sternbrücke und der Stresemannstraße. Die jeden Rahmen sprengende Brücke ist auch den völlig überdimensionierten Straßenplanungen geschuldet. Aus der aktuellen Schriftlichen Kleinen Anfrage der Fraktion DIE LINKE zu der Sternbrücke geht hervor, dass vier Autospuren, zwei Radfahrstreifen, beidseitige Gehwege und eine Busbucht mit einer Gesamtbreite von 26,5 Metern geplant sind (Drs. 22/518, Nr. 9). Wer die Stresemannstraße kennt, weiß, dass von Hauswand zu Hauswand selten mehr als 20 Meter Platz ist.
„Als wenn es die Klimakrise nicht geben würde, betreibt der Senat den Ausbau der Stresemannstraße für den Autoverkehr. ‚Wohnhäuser stehen im Weg? Abreißen!' Was für eine grundfalsche Politik", sagt Heike Sudmann, stadtentwicklungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. Der rot-grüne Bürgerschaftsantrag, jetzt noch Varianten für die Brücke und die Verkehrsentwicklung zu untersuchen, sei im Ansatz gut, greife aber im wichtigsten Punkt zu kurz. „Die DB muss das eingeleitete Planfeststellungsverfahren stoppen, damit nicht weiter Geld und Ressourcen für diese wahnwitzigen Pläne verschwendet wird. Der Weg für angemessene Alternativen darf im wahrsten Wortsinne nicht verbaut werden."
Die Anfrage der Fraktion DIE LINKE finden Sie im Anhang an diese Mitteilung.
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