Diese Website verwendet Cookies.
Zum Hauptinhalt springen

Spielsucht als Armutsfaktor: Senat schaut zu

Mehmet Yildiz

Seit der neuen Spielverordnung, die Spielhallen stärkeren Bedingungen unterstellt, wandeln immer mehr Besitzer ihre Spielhallen in Wettbüros oder sogenannte Sportsbars um. Eine Anfrage der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft (Drs. 18457) zeigt: Der Hamburger Senat ignoriert das Problem. Sportsbars gelten als normale gastronomische Betriebe und werden nicht gesondert statistisch erfasst – obwohl bei ihnen sowohl Wett- als auch Spielautomaten aufgestellt werden können.

„Wettbüros und Sportbars unterliegen nicht den gleichen strengen gesetzlichen Bestimmungen wie Spielhallen“, erklärt Mehmet Yildiz, sportpolitischer Sprecher der Linksfraktion und Wahlkreisabgeordneter aus Billstedt.  „Während in Spielhallen der Zutritt erst ab 18 Jahren ist, gibt es in Sportsbars keine Altersbeschränkung. Wenn Spielhallen in Sportsbars verwandelt werden, verschärft das das Problem der Spielsucht.“

Besonders in wirtschaftlich benachteiligten Stadtteilen sei seit Jahren zu beobachten, dass immer mehr Spielhallen und Wettbüros eröffnet werden. „In meine Sozialberatung kommen immer wieder Familien, denen am Ende des Monats das Geld ausgegangen ist, weil Familienangehörige es verspielt haben“, so Yildiz. „Alleine an der Billstedter Hauptstraße gibt es über 29 Wettbüros, Sportsbars und Spielhallen. Der Senat schaut zu, wie die Menschen abgezockt werden. Er muss weitgehende Regelungen sowohl für Wettbüros als auch für Sportsbars erlassen. Mit dem Ziel der Prävention und Bekämpfung von Spielsucht muss der Senat hier schneller handeln."

Die beantwortete Anfrage der Fraktion DIE LINKE finden Sie im Anhang dieser Mitteilung.

Dateien


Jetzt Mitglied werden

Mitmachen und einmischen! Für Solidarität und soziale Gerechtigkeit. Gegen Waffenexporte und Kriegseinsätze der Bundeswehr. Für mehr Demokratie und eine gerechte Verteilung des Reichtums. 

Jetzt Mitglied werden ...

Sprechzeiten und Bankverbindung

Sprechzeiten der Geschäftstelle:
Mo. von 12:00 bis 18:00
Di. bis Do. von 10:00 bis 18:00
Fr. von 10:00 bis 16:00

Telefon: 040 - 389 21 64
Fax: 040 - 430 970 28

Bankverbindung:
Hamburger Sparkasse
IBAN: DE66 2005 0550 1213 1280 83
BIC: HASPDEHHXXX