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Schluss mit der Zweiklassengesellschaft am Flughafen!

Stephan Jersch

Mit dem Antrag „Gleichberechtigung für Beschäftigte am Flughafen schaffen – AHS-Beschäftigte gehören dazu!“ (Drs. 22/951) beantragt die Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft in der morgigen Sitzung das Ende der Zweiklassengesellschaft der Beschäftigten am Hamburger Flughafen.

„Wir fordern die Abkehr von der Profitorientierung des Luftverkehrs in Hamburg auf dem Rücken der Beschäftigten“ erklärt Stephan Jersch, tourismuspolitischer Sprecher der Fraktion. „Die Bodendienstleistungen müssen zurück in den Tarifvertrag, der für die anderen Beschäftigten des Flughafens gilt - mit Landesmindestlohn und Aufstockung des Kurzarbeitergeldes.“

Rot-Grün müsse konsequent sein, fordert Jersch: „Der Senat selbst zählt den Luftverkehr zur öffentlichen Daseinsvorsorge. Damit hat er auch einen Preis: Faire Löhne und faire Arbeitsbedingungen sind das Mindeste, was die Stadt den Beschäftigten schuldet. Dafür setzen wir uns mit unserem Antrag ein. Wir erwarten, dass nicht nur wir das so sehen.“

Den Antrag der Fraktion DIE LINKE finden Sie im Anhang an diese Mitteilung.

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