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S-Bahn-Tunnel: Hauptbahnhof sofort entlasten, nicht erst in 10 Jahren

Heike Sudmann

Am Wochenende wurden erste Überlegungen für einen neuen S-Bahn-Tunnel unter dem Hamburger Hauptbahnhof bis nach Altona durch Bundesverkehrsstaatssekretär Ferlemann sowie den DB-Vorstand Pofalla, beide CDU-Politiker, öffentlich gemacht. Demnach soll der Hauptbahnhof mehr Platz bekommen, um den geplanten "Deutschland-Takt" mit Abfahrten von Nah- und Fernverkehrszügen auf den Hauptstrecken alle 30 Minuten zu realisieren.

„Eine Entlastung des Hauptbahnhofs ist dringend erforderlich. Jeder Vorschlag, die Kapazität zu erweitern, ist willkommen. Ob ein solch langer Tunnel vom Hauptbahnhof bis nach Altona baulich und finanziell machbar ist, muss allerdings sorgfältig geprüft werden“, meint Heike Sudmann, verkehrspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft. Im Moment sehe das mehr nach einem Wahlkampfversprechen als nach einem wirklichen Weihnachtsgeschenk aus: „Der Platz unterm Hauptbahnhof ist begrenzt, eine zeitliche und räumliche Kollision mit dem geplanten U5-Tunnel absehbar.“

Wichtig sei, mit der Tunneldiskussion nicht von den sofort möglichen Maßnahmen abzulenken. „Weshalb müssen die Regionalzüge aus Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern heute noch im Hauptbahnhof wenden und zurückfahren?“, fragt Sudmann. „Anstatt dafür ewig lange die Gleise zu blockieren, könnte eine Weiterfahrt in ein anderes Bundesland innerhalb von Minuten abgefertigt werden. Das wünschen sich alle Pendler_innen zu Weihnachten.“ Eines sei aber auch klar: „Wer mehr Platz für Züge will, braucht den heutigen Bahnhof Altona mit seinen großen Gleiskapazitäten. Der geplante Fernbahnhof Diebsteich ist dafür viel zu klein.“


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