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Pflege endlich wertschätzen!

Zum internationalen Tag der Pflege erklärt Żaklin Nastić, Co-Landessprecherin der Hamburger LINKEN sowie Mitglied des Deutschen Bundestages: Am heutigen Tag der Pflege erinnern wir an die unglaublichen Leistungen des Pflegepersonals und an Menschen, die Angehörige häuslich pflegen. In der öffentlichen Debatte geht es oft um Pflegeheime, in denen die Personalnot in den vergangenen Jahren immer weiter gestiegen ist und gleichzeitig der Eigenanteil an den Kosten in die Höhe schießt. Von der Politik wenig wahrgenommen werden aber die Schicksale pflegender Angehöriger - und das, obwohl der Großteil der Pflegebedürftigen zuhause versorgt wird. Auch durch diese Lage verursachte Armut, Krankheit und soziale Isolation sind kaum Thema. Statt pflegende Angehörige mit immer mehr Arbeit zu belasten, brauchen wir eine Personaloffensive in der Pflege und Unterstützung für die vielen tausend Menschen, die Angehörige zuhause versorgen.“

Keyvan Taheri, Co-Landessprecher der Hamburger LINKEN sowie Mitglied der Bezirksversammlung Nord: „Schon vor der Pandemie waren überlastete Intensivstationen der Dauerzustand in Deutschlands Krankenhäusern und eine miese Bezahlung für das herausragende Arbeit leistende Personal ist noch immer der Normalfall. Viele Kolleg:innen geben den Beruf aufgrund der Arbeitsbelastung und des niedrigen Lohns auf, obwohl sie ihren Beruf gerne ausüben. Wertschätzung der Arbeit in der Pflege heißt gleichzeitig auch mehr Lohn und bessere Arbeitsbedingungen.“

Żaklin Nastić weiter: „In den beiden Pandemie-Jahren stand der desolate Zustand der Pflege und das schlecht ausgestattete Gesundheitssystem immer wieder im Zentrum der Debatten. Passiert ist wenig. Nun sehen wir aber, wie in kürzester Zeit über 100 Milliarden Euro für Rüstung beschafft werden können. Für die Pflegekräfte ist diese wundersame Geldbeschaffung ein Schlag ins Gesicht.“

 


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