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Offene Kitas müssen Schutz für Kinder und Personal garantieren

Insa Tietjen
Insa Tietjen
Sabine Boeddinghaus

Hamburgs Kitas sollen nach den Worten der Sozialsenatorin ihre Notbetreuung auf die Kinder von Alleinerziehenden ausweiten. DIE LINKE hat dazu eine Reihe von Kriterien erstellt, die eine für Kinder und Personal sichere Betreuung ermöglichen sollen, darunter die Aufteilung der Erzieher_innen in Pools, um Infektionsketten zu unterbinden, und die Rückstellung der zahlreichen Mitarbeiter_innen über 50 Jahre für konzeptionelle und andere mittelbar pädagogische Arbeiten. Außerdem schlägt die Fraktion in einem Positionspapier fünf Stufen vor, um den Kita-Betrieb schrittweise bis zum Normalbetrieb hochfahren und den weiteren Entwicklungen der Corona-Pandemie anpassen zu können. Zusätzlich fordert sie ein Kita-Monitoring, um die Lage für die Kinder und Beschäftigten in den Hamburger Kitas kontinuierlich erfassen zu können.

Die aktuelle Lage erfordert besonnenes und koordiniertes Handeln der Verantwortlichen“, erklärt die Fachsprecherin der Fraktion für Kitas, Insa Tietjen„Wir brauchen einen Abwägungsprozess bei der schrittweisen Ausweitung des Betreuungsangebots. Dabei muss das Wohl der Kinder, aber auch der Mitarbeiter_innen im Mittelpunkt stehen – und zwar in mehrerlei Hinsicht, wie zum Beispiel Gesundheit, Versorgungssicherheit oder kindliche Entwicklung. Klar ist auch, dass jede Öffnung des Kita-Systems bei einer Verschlechterung der Lage schrittweise zurückgenommen werden muss.“

Die Exit-Strategien für Kitas und Schulen, aber auch alle anderen Bereiche des öffentlichen Lebens müssten auf einer soliden Datenbasis und umfangreichen Abwägungen aufbauen, ergänzt die bildungspolitische Sprecherin der Fraktion, Sabine Boeddinghaus: „Aus diesem Grund betonen wir die Wichtigkeit eines Corona-Krisenstabs unter Beteiligung von Opposition, Wissenschaft und Zivilgesellschaft, den wir bereits vor einigen Tagen eingefordert haben.“


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