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Messehallen: Lieber weiter Leerstand als Wohnungsbau?

Heike Sudmann

Auf dem Messegelände soll ein lebendiges Quartier geschaffen werden – das schlägt DIE LINKE in einem Antrag (Dr. 21/17788) zur Sitzung der Hamburgischen Bürgerschaft am kommenden Mittwoch vor. Denn seit 2014 stehen die Messehallen mehr als die Hälfte des Jahres ungenutzt leer. Doch ersten vorsichtigen Äußerungen von SPD-Politikern zu einer möglichen Prüfung des Geländes hat Bürgermeister Tschentscher einen Riegel vorgeschoben: die Messe solle am Standort in der Innenstadt bleiben.

„Auf einem riesigen Gelände mitten in der Stadt herrscht die Hälfte des Jahres gähnende Leere“, erläutert Heike Sudmann, stadtentwicklungspolitische Sprecherin der Fraktion. „Aber statt Ideen für eine sinnvollere Nutzung dieses optimal erschlossenen Geländes zu entwickeln, verhängt der Bürgermeister ein Denkverbot. In ganz Hamburg werden Flächen für den Wohnungsbau gesucht, werden große Grünareale zugepflastert und Wohnquartiere bis zur Grenze des Zumutbaren verdichtet. Doch mitten in der Stadt, direkt vor der Nase des Bürgermeisters, liegt eine völlig untergenutzte Fläche mit optimaler Bahnanbindung!“ Hier könne ein lebendiges Quartier mit dauerhaft preisgünstigen Wohnungen entstehen.  

„Das Parlament ist nicht an Weisungen des Bürgermeisters gebunden“, so die Abgeordnete. „Wenn die rot-grüne Bürgerschaftsmehrheit ein Denkverbot klaglos akzeptieren und noch nicht mal im Ausschuss über die Zukunft der Messe reden will, wäre das erbärmlich.“

Den Antrag der Fraktion DIE LINKE finden Sie im Anhang dieser Mitteilung.

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