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Kreuzfahrtschiffe: Schmutzige Corona-Pause im Hafen

Norbert Hackbusch

Mehrere Kreuzfahrtschiffe warten die Corona-Krise im Hamburger Hafen ab. Obwohl sie keine Passagier_innen haben, laufen die Motoren, da für diverse Funktionen Strom gebraucht wird. „Die Dieselmaschinen, die da Tag und Nacht im Hafen laufen, sind sehr viel dreckiger als der gegenwärtige Auto- oder LKW-Verkehr“, erklärt der hafenpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft, Norbert Hackbusch. „Sie stellen eine besondere Belastung an Stickoxyden und Feinstäuben für die Stadt dar. Das ist umso dramatischer, als nach neueren Studien gerade die Belastung durch Stickoxyde und Feinstäube den Krankheitsverlauf bei Corona-Erkrankungen kräftig verschlechtert.“

Besonders skandalös ist es laut Hackbusch, dass mit der „Europa 2“ ein Kreuzfahrtschiff am Altonaer Terminal liegt, das zwar landstromfähig ist, aber keinen Landstrom bezieht, sondern die schiffseigenen Motoren laufen lässt. Die Fraktion hat daher heute eine Anfrage eingereicht um vom Senat unter anderem zu erfahren, wie viele Schiffe in nächster Zeit noch erwartet werden, wie groß ihr Schadstoffausstoß ist und wie der Senat sicherstellen will, dass sie, wenn sie auf umweltfreundlicheren Landstrom ausgelegt sind, diesen auch nutzen.


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