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Keine Berufsverbote für Sexarbeiter_innen!

Cansu Özdemir
Dr. Carola Ensslen

Bis mindestens Ende August bleiben sexuelle Dienstleistungen in Hamburg verboten. Wie eine Anfrage (Drs. 22/823) der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft ergibt, wurden bislang 20 Bußgeldbescheide in einer Gesamthöhe von 43.356 Euro wegen Zuwiderhandlungen erlassen.

 „Der Senat kann in keiner Weise darlegen, weshalb ausgerechnet Sexarbeiter_innen mit einem totalen Verbot ihrer Dienstleistungen belegt werden“, kritisiert Cansu Özdemir, frauenpolitische Sprecherin der Fraktion. „Ich halte das Festhalten an dem faktischen Berufsverbot für diskriminierend. Es zerstört ohne ernstzunehmende Grundlage Existenzen und zwingt Sexarbeiter_innen nicht nur in die Armut, sondern auch in Gefahrensituationen. Sexarbeit lässt sich nicht verbieten und findet nun unter riskanten Bedingungen im Verborgenen statt.“

Carola Ensslen, queerpolitische Sprecherin der Linksfraktion, ergänzt: „In der Schweiz ist Sexarbeit wieder erlaubt und es ist bislang nichts über eine Infektion auf dem Weg bekannt geworden. Fast sechs Monate Berufsverbot mit ungewisser Perspektive sind unverhältnismäßig“.
 

Die Anfrage der Fraktion DIE LINKE finden Sie im Anhang an diese Mitteilung.

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