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Hilfe statt Zwangsräumung!

Cansu Özdemir

Über 1.900-mal wurde im Jahr 2018 und in der ersten Jahreshälfte 2019 in Hamburg eine Wohnung zwangsgeräumt. Davon gingen 389 Räumungen auf das Konto des städtischen Wohnungsunternehmens SAGA. Das ergibt die Antwort des Senats auf eine kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft (Drs. 21/18138). 

„Zwangsräumungen durch die SAGA sind skandalös. Hier kann und muss die Stadt handeln. Sie darf nicht zulassen, dass Wohnungen geräumt werden, ohne dass Ersatzwohnraum für die Betroffenen zur Verfügung steht. Räumungen in die Obdachlosigkeit müssen unbedingt verhindert werden“, kritisiert Cansu Özdemir, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion. „Die Fachstellen für Wohnungsnotfälle leisten hierzu einen wichtigen Beitrag.“

Im Jahr 2018 konnten 4.946 Wohnungen durch die Fachstellen gesichert werden. Zum Vergleich: In 2015 waren es noch mehr als 6.200. „Die erfolgreiche Arbeit der Fachstellen sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass 2018 in 1.383 Fällen der Wohnraum eben nicht gesichert werden konnte. Zwangsräumungen haben in der Regel vielschichtige Ursachen, so dass die Betroffenen weiterführende Hilfe und Unterstützung benötigen“, erklärt Özdemir, „es kann nicht sein, dass die im Dezember letzten Jahres durch die Bürgerschaft beschlossene Aufstockung des Personals in den Fachstellen immer noch nicht erfolgt ist.“

Die Arbeit der Fachstellen und die der Sozialen Beratungsstellen in den Bezirken ist eng miteinander verknüpft, deshalb fordert DIE LINKE die Sozialen Beratungsstellen in den Bezirken ebenfalls personell aufzustocken.

Die Anfrage der Fraktion DIE LINKE finden Sie im Anhang dieser Mitteilung.

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