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Hamburger Arbeitsmarkt: Kraftakt nötig zur Verhinderung einer sozialen Krise

Olga Fritzsche

108.285* Hamburger:innen waren im Dezember arbeitslos gemeldet. Damit stieg die Quote um 1,3 % auf fast 10% (9,9%). Darin enthalten ist ein Anstieg der Langzeitarbeitslosigkeit im Vorjahresvergleich um fast 50% (48,8%), das sind weitere 8000 Hamburger:innen, die von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen sind. Insgesamt waren 18.284 oder 28,5 % mehr Hamburger:innen arbeitslos als ein Jahr zuvor. 
Durch die über 1,3 Milliarden Euro Kurzarbeitergeld, die an Hamburger Betriebe geflossen sind, wurden nach Einschätzung der Arbeitsagentur rund 100.000 Arbeitsplätze gesichert.

Doch ein weiteres massives Gegensteuern ist unerlässlich. Dazu Olga Fritzsche, arbeitsmarkt- und wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft: „Laut Wirtschaftsforschung ist 2021 eine große Insolvenzwelle zu erwarten, vor allem in den Branchen Gastronomie, Tourismus und Einzelhandel. Der rot-grüne Senat muss dringend nachlegen, muss alle Akteur:innen und Parteien für einen Kraftakt an einen Tisch holen, um ein neues Landesarbeitsmarktprogramm zu entwickeln. Wir brauchen jetzt rasch eine Vielzahl von Maßnahmen für die besonders stark betroffenen Personengruppen. Um zu verhindern, dass diese Situation zu einer langfristigen sozialen Krise wird, ist es aber auch wichtig, dass die Betroffenen nicht in Billiglohnjobs und prekäre Arbeitsverhältnisse gedrängt werden – das Ziel muss sein, sie in qualifizierte Beschäftigung zu vermitteln. Wir müssen uns gerade um die Menschen kümmern, die von der Pandemie in Hartz IV gedrängt wurden.“

Unser Antrag "Landesarbeitsmarktprogramm für Hamburg – Landeseigene Qualifizierungsoffensive starten" im Anhang.

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