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Frauenmorde: Das Problem ist strukturell!

Cansu Özdemir

Neun Frauen wurden 2018 in Hamburg durch ihren Partner oder Expartner getötet, vier weitere Versuche blieben zum Glück erfolglos. Bis Ende September des laufenden Jahres wurden zwei Frauen durch ihre (ehemaligen) Partner getötet, dazu kommen zwei solche Tötungsversuche, wie eine aktuelle Anfrage (Drs. 21/18951) der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft zeigt. Bei etwa der Hälfte aller Tötungsdelikte an Frauen in Hamburg sind (Ex-)Partner tatverdächtig.

„Frauen werden von Männern getötet“, erklärt dazu Cansu Özdemir, die frauenpolitische Sprecherin der Fraktion. „Von Männern, die sich in ihrer Männlichkeit angegriffen fühlen, von Männern die glauben, Frauen wären ihr Besitz, von Männern, die Frauen verachten. Das Problem ist strukturell. Das sind keine Beziehungsdramen, das ist tödliche Realität, das sind Femizide! Als solche müssen sie sichtbar gemacht und bekämpft werden.“

In Hamburg gibt es bis dato weder wissenschaftliche Studien zum Thema noch eine unabhängige Monitoring-Stelle.

Die beantwortete Anfrage der Fraktion DIE LINKE finden Sie im Anhang dieser Mitteilung.

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