Hauptthema: Die Rolle der Religion in gegenwärtigen Konflikten
Religion spielt noch immer eine bedeutsame Rolle in vielen politischen und auch kriegerischen Auseinandersetzungen. Jüngstes Beispiel für die Legitimation von sozio-kulturellen Kehrtwenden (Krieg statt Frieden) ist die EKD-„Friedens“-Denkschrift. Um aufgeklärt in diese Debatte eingreifen zu können, werden wir uns dem Thema im Sinne des (vollständigen!) berühmten Marx-Zitats widmen: „Das religiöse Elend ist in einem der Ausdruck des wirklichen Elendes und in einem die Protestation gegen das wirkliche Elend. Die Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüth einer herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist. Sie ist das Opium des Volks.“ (Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie, Einleitung, MEW 1, S. 378; online).
Es wird wieder einführende Beiträge aus unseren Reihen geben: Zur Geschichte von Kriegs- und Friedensbegründungen in den monotheistischen Religionen, aber auch zur Rolle der Theologie der Befreiung.
Wir freuen uns auf Eure Teilnahme und eine anregende Diskussion.
Wir treffen uns um 20.15 Uhr in der Kunstklinik - Kulturzentrum Eppendorf, Martinistraße 44a.
