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Für Rüstungskonversion - jetzt erst recht!

Ort: Von-Melle-Park 9 (Universität/"HWP"), Raum S27
Veranstalter: Ziviler-Hafen.de

Diskussionsveranstaltung mit Anne Rieger (IG-Metall, Bundesausschuss Friedensratschlag)

„Es geht nicht an, dass das Arbeitnehmerinteresse an Frieden gegen das Interesse an sicheren Arbeitsplätzen ausgespielt wird. Für die IG Metall gilt, wir wollen beides, Frieden und sichere Arbeitsplätze für die Menschen.“  

(Arbeitsprogramm Rüstungskonversion, Vorstand der IG Metall, 1990)

Das Engagement für einen umfassenden zivilen Umbau aller Rüstungsindustrie ist ein bedeutender Teil des Kampfes gegen Militarisierung und Kriegsvorbereitung, für Frieden und soziale Entwicklung – erst recht dann, wenn die Besitzer der wesentlichen Produktionsmittel und ihre Politiker, von den Herren Merz bis Pappberger, im aktuellen Hochrüstungs-Irrsinn die massive Ausweitung der Militärproduktion anpreisen: Sie sei zur „Verteidigung unserer Freiheit und Demokratie“ Krisenlöser und Arbeitsplatzbeschaffer.

Den Spieß heißt es umzudrehen und der zynischen Verschwendung menschlicher Produktivität für die Profitmehrung einiger Weniger ein Ende zu bereiten!

Richtige Konversion bedeutet Einsparung unproduktiver Rüstungsausgaben der Staatshaushalte und sie ist entscheidender Faktor für eine gesellschaftliche Trendwende hin zur sozialen, demokratischen und ökologischen Transformation.

Jede Ablehnung der Produktion zerstörerischen Tötungsmaterials hat daher unmittelbar Bedeutung und ermöglicht die ungehemmt produktive Arbeit an Nützlichem für die sinnvolle Entwicklung der Menschheit.

Konkurrenz, Ausbeutung und Gewalt sind nicht alternativlos!

Der Kampf für Rüstungskonversion ist aber nicht nur dann realistisch, wenn ein politisches Klima und entsprechende Rahmenbedingungen wie Abrüstungsverträge bereits bestehen. Nein, er ist, heute erst recht, eine notwendige Initiative, um neue und radikalere Abrüstungsverhandlungen auf die Agenda zu bringen und diese durchzusetzen.

  • In welchen Bereichen ist die Produktion heute besonders umkämpft?
  • Was ist aus der Geschichte zu lernen?
  • Wie können wir die richtige, zivile, Konversion vorantreiben?
  • Welche Bündnisse sind dabei aufzubauen und zu vertiefen?

Den ganzen Aufruf findet ihr hier.

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