„Hamburg traut sich was“ arbeitet als sozialpolitische Gruppe zum Thema Armut und Sozialleistungen.Von Armut betroffene Menschen haben keine große Lobby. Gerade Menschen, die auf Sozialleistungen angewiesen sind, werden besonders in Krisenzeiten von Parteien des rechten und bürgerlichen Spektrums gern mit der Unterstellung von Faulheit und Leistungsmissbrauch diffamiert. So auch jetzt. Aber soziale Sicherheit geht uns alle an. Nach Hartz IV und Bürgergeld heißt das Arbeitslosengeld II nun Neue Grundsicherung. Ab 1.7. werden geringfügige Verbesserungen, die im Bürgergeld von 2023 umgesetzt wurden, wieder rückgängig gemacht und die Sanktionsmöglichkeiten radikal verschärft. Der repressive Charakter der Arbeitsverwaltungen gegen Erwerbslose, die angeblich zur Arbeit gezwungen werden müssen,… Weiterlesen
Der 1. Mai findet in diesem Jahr unter besonderen Bedingungen statt: Wir werden nicht mit vielen tausend Menschen für soziale Gerechtigkeit auf die Straße gehen können. Obwohl es gerade jetzt viele Gründe gibt, zu protestieren – denn die Corona-Krise trifft die am härtesten, die sowieso schon wenig haben. Es gibt viele Möglichkeiten an diesem Tag ein Zeichen zu setzen: In der Nachbarschaft, auf kleinen, dezentralen Kundgebungen oder über Fotos in sozialen Medien. Macht mit! Weiterlesen
Die Corona-Pandemie ist nicht nur eine medizinische Krise, sie bedroht nicht nur Gesundheit und Leben vieler Menschen, sondern sie stellt die ganze Gesellschaft vor eine dramatische Belastungsprobe. In dieser Krise wird sich mitentscheiden, in was für einer Gesellschaft wir leben: Wird die soziale Spaltung drastischer oder tun wir das Richtige und stellen die Menschen in den Mittelpunkt und geben eine solidarische Antwort? Weiterlesen



