Update zu Opernplänen in Hamburg und Frage zur Petition
Liebe Unterstützer*innen,
wie ihr wohl alle mitbekommen habt, wurde vergangenen Donnerstag der architektonische Entwurf für die geplante Oper auf dem Baakenhöft vorgestellt. Auf der Grundlage sollen die Pläne nun konkretisiert und ermittelt werden, was der Neubau kosten wird. Das wird etwa zwei Jahre dauern und dann will Kühne entscheiden, ob die Oper gebaut wird oder nicht. Bisher hat er dafür 340 Mio. Euro in Aussicht gestellt. Das wird niemals reichen und die Frage ist, ob er eine obere Schmerzgrenze hat und wo diese liegt.
Nächste Woche Mittwoch, 26.11. steht die Operndrucksache wieder auf der Tagesordnung der Bürgerschaft. Sie wurde in den letzten Wochen in den Ausschüssen beraten. Bis auf Die Linke werden alle anderen Fraktionen dem Vertrag mit Kühne und den Neubauplänen zustimmen.
Daran wird wohl auch unsere Petition, die bisher von rund 9.500 Personen unterzeichnet wurde, nichts ändern. Wir können damit aber auch den politischen Preis hochtreiben und aufzeigen, dass viele Menschen nicht mit den Opernplänen in Hamburg einverstanden sind.
Ich schlage vor, dass wir die Petition bis nächste Woche noch mal alle teilen und zum Unterzeichen aufrufen, um die 10.000 zu knacken und die Unterschriften dann vor der Bürgerschaftssitzung um 12 Uhr übereichen und eine Pressemitteilung dazu veröffentlichen. Alternativ können wir die Petition auch einfach weiterlaufen lassen und Unterschriften sammeln, bis die finale Entscheidung von Kühne getroffen wird.
Was meint Ihr?
Wer andere Vorschläge hat oder bei der Gestaltung der Unterschriftenübergabe und Pressemitteilung unterstützen möchte, kann sich gerne bei mir melden.
PS: Am Mittwoch 26.11. ist um 15.30 Uhr auch eine Kundgebung zu der Sache geplant. Den Aufruf dazu schicke ich euch in den nächsten Tagen gesondert zu.
