Veranstaltung der rosa luxemburg stiftung Hamburg (Diskussion / Vortrag) mit Prof. Dr. Annita Kalpaka, in der Universität HH, Pädagogisches Institut, Hamburg
Eine Veranstaltungsreihe zur Auseinandersetzung mit kritischer Bildung im Kontext von gesellschaftlichen Herrschafts- und Machtstrukturen
In Zeiten von Messbarkeitswahn und Outputorientierung haben es Bildungsangebote, zunehmend verstanden im Sinne von ‚verwertbarem’ Wissen, nicht leicht, wenn sie nichts Handfestes als Output zu versprechen scheinen und nicht dem Trend von ‚Trainings’ folgen, in deren Logik sozial erwünschtes Verhalten antrainiert werden kann.
Beschränkt sich rassismuskritische Bildungsarbeit nicht nur auf Bildungsangebote, die Rassismus thematisieren, sondern nimmt sie darüber hinaus auch die Schaffung von Teilhabe-möglichkeiten und Reflexionsräumen für rassifizierte Subjekte in den Blick, dann gilt es eine Reihe von (selbstkritischen) Fragen zu stellen. z.B.: Wer sind die Adressat_innen? Wer lernt was bzw. wer kommt (nicht) auf seine_ihre Kosten? Welche Kompetenzen brauchen Anbieter_innen?
Zurückgreifend auf Erfahrungen in subjektbezogener Bildungsarbeit, möchten wir über solche Fragen nachdenken und Widersprüche, Dilemmata und Handlungsmöglichkeiten diskutieren.
Prof. Dr. Annita Kalpaka lehrt Pädagogik, Theorien und Methoden der Sozialen Arbeit an der Hochschule RheinMain
In Kooperation mit der GEW-Studierengruppe; Gefördert durch die Landeszentrale für Politische Bildung Hamburg