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		<title>Pressemitteilungen der Partei DIE LINKE. Hamburg</title>
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			<title>Pressemitteilungen der Partei DIE LINKE. Hamburg</title>
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		<lastBuildDate>Fri, 03 Feb 2012 15:30:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Kleine Klassen werden immer größer! - Der Schulsenator behauptet das Gegenteil</title>
			<link>http://www.die-linke-hamburg.de/presse/detail/artikel/kleine-klassen-werden-immer-groesser-der-schulsenator-behauptet-das-gegenteil.html</link>
			<description>Ende Dezember letzten Jahres hatte die Fraktion DIE LINKE über die rechtswidrigen Überschreitungen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.die-linke-hamburg.de/typo3temp/pics/2715552abe.jpg" width="151" height="90" border="0" alt="" title="" />Abbildung 1 <p class="bodytext">Ende Dezember letzten Jahres hatte die Fraktion  DIE LINKE über die rechtswidrigen Überschreitungen der  Klassenobergrenzen an Stadtteilschulen und Gymnasien berichtet.  Besonders schlimm ist die Situation in Klasse 6 der Stadtteilschulen.  Dort befinden sich 57 % der Kinder in Klassen, die größer sind, als es  das Hamburgische Schulgesetz verbindlich vorschreibt.<br /><br />Schulsenator  Rabe versucht seine Hände in Unschuld zu waschen, indem er erklärt,  „für die größeren sechsten Klassen der Stadtteilschulen sei noch die  schwarz-grüne Vorgängerregierung verantwortlich“ (NDR 90,3 vom  28.12.2011). Die Fraktion DIE LINKE hat daraufhin eine erneute Anfrage  an den Senat gerichtet, in der sie unter anderem erfahren wollte, wie  groß die 6. Klassen im Schuljahr zuvor waren (Drs. 20/2916). </p>
<p class="bodytext"><i>„Das Ergebnis besagt das Gegenteil“,</i> so die schulpolitische Sprecherin Dora Heyenn.<i>  „Die Antwort des Senats ergibt, dass im Schuljahr 2010/11&nbsp; 43 % der 5.  Klassen über der gesetzlich festgelegten Klassenobergrenze von 23  Kindern lag; im Schuljahr 2011/12 – also unter der Verantwortung von  Schulsenator Rabe – ist dann der Anteil auf 57 % geklettert.“ </i>(siehe Abbildung 1).<br /><br />In  absoluten Zahlen heißt dies: Während im Schuljahr 2010/11 insgesamt 94  fünfte Klassen zu groß waren, waren es im Schuljahr 2011/12 bereits 139  sechste Klassen.<br /><i>„Damit hat sich unter Schulsenator Rabe die Zahl der rechtswidrigen Klassengrößen um 48 % erhöht“</i>,  so die Fraktionsvorsitzende der LINKEN. Umgekehrt ist der Anteil der zu  großen Klassen an Gymnasien im gleichen Zeitraum zurück gegangen.  Hatten im Schuljahr 2010/11 noch 22 % der fünften Klassen 29 und mehr  Schülerinnen und Schüler, waren dies im Schuljahr 2011/12 nur noch bei  18 % der sechsten Klassen der Fall.<br />Einerseits wurde also die Zahl  der gesetzwidrigen großen Klassen in der Schuljahrgangsstufe 6 der  Stadtteilschulen erhöht, anderseits wurde sie in den Gymnasien gesenkt.<i> „Das“</i>, so Dora Heyenn weiter,<i>  „legt den Schluss nahe, dass viele Kinder schon in Klasse 5 von den  Gymnasien auf die Stadtteilschulen abgeschult worden sind. Und dies,  obwohl die Eltern in Klasse 4 entschieden haben, dass ihr Kind aufs  Gymnasium gehen soll. Offensichtlich ist dies Elternwahlrecht nicht viel  wert.“</i><br /><br />Nach dem Hamburgischen Schulgesetz dürfen die  Klassengrößen nur „im Einzelfall“ überschritten werden. Davon kann aber  offensichtlich keine Rede sein. Thies Rabe hat als Oppositionspolitiker  immer stolz darauf verwiesen, das es das Verdienst der SPD gewesen sein,  dass die Klassenobergrenze im Schulgesetz so verankert wurde, dass ein  Rechtsanspruch auf ihre Einhaltung bestehe. Jetzt schlägt er vor, dass  einzelne Eltern gegen zu große Klassen vorm Verwaltungsgericht klagen  könnten. </p>
<p class="bodytext">„Das“, so Dora Heyenn, „überlegen Eltern  sich natürlich zweimal – sie wollen ihrem Kind schließlich nicht  schaden. Deshalb fordert die Bürgerschaftsfraktion DIE LINKE, dass  Klassenobergrenzen nur überschritten werden dürfen, wenn die Klassen-  und Schulelternräte dem zugestimmt haben.“</p>]]></content:encoded>
			<category>Bürgerschaftsfraktion</category>
			
			<author>pressestelle@linksfraktion-hamburg.de</author>
			<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 15:30:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>PUA Elbphilharmonie - Bürgermeister mit Erinnerungslücken und mangelhafter Projektkenntnis</title>
			<link>http://www.die-linke-hamburg.de/presse/detail/artikel/pua-elbphilharmonie-buergermeister-mit-erinnerungsluecken-und-mangelhafter-projektkenntnis.html</link>
			<description>In seiner Vernehmung im Parlamentarischen Untersuchungsausschuss (PUA) Elbphilharmonie) am 2....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.die-linke-hamburg.de/typo3temp/pics/bbc6e0d1df.jpg" width="138" height="90" border="0" alt="" title="" /> <p class="bodytext">In seiner Vernehmung im Parlamentarischen  Untersuchungsausschuss (PUA) Elbphilharmonie) am 2. Februar 2012 hat  sich der ehemalige Erste Bürgermeister Ole von Beust darauf berufen, nur  die Grundsatzentscheidungen im Projekt selbst getroffen zu haben und  verwies im Übrigen darauf, dass „fähige Experten“ und „erfahrende  Beamte“ das Projekt lenkten.</p>
<p class="bodytext"><i>„Die wichtigen Entscheidungen über die  Elbphilharmonie beschränkten sich aber keineswegs auf die Frage  ‚Elbphilharmonie – ja oder nein’ und die Einstellung und Entlassung des  Projektkoordinators Hartmut Wegener“,</i> erklärt dazu Norbert Hackbusch, kulturpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE und Mitglied im PUA Elbphilharmonie, <i>„Wir  wissen aus den Akten des PUA, dass der Bürgermeister direkt an einigen  entscheidenden Weichenstellungen beteiligt war, die den Steuerzahler  heute und in Zukunft teuer zu stehen kommen. Doch dazu konnte Herr von  Beust vor dem Ausschuss nur mit erschreckenden Erinnerungslücken  aufwarten.“ </i> </p>
<p class="bodytext">Als Beispiele nennt Hackbusch: </p><ul><li>Die  Übernahme des Baus von Hotel, Gastronomie und Parkhaus in der  Elbphilharmonie durch die Stadt – und damit aller Bauherrenrisiken für  diesen „kommerziellen Mantel“ – wurde in einem so genannten  Bürgermeistergespräch am 28. Juni 2006 entschieden. Der Erste  Bürgermeister a. D. erinnert sich nicht daran.</li><li>Im September  2006, nach Abgabe des Angebots von Hochtief (IQ²) und der Verfahrensrüge  der Strabag am 15.9.2006, standen mindestens drei Optionen für das  weitere Vergabeverfahren im Raum. An der Entscheidung, exklusiv mit  Hochtief (IQ²) Vertragsverhandlungen aufzunehmen, und die anderen  Optionen, die weitere Bieter einbezogen hätten, aufzugeben, war Beust  unmittelbar beteiligt. Der Erste Bürgermeister a. D. erinnert sich nicht  daran.</li></ul><p class="bodytext">Das Projekt Elbphilharmonie war  unmittelbar an Senatskanzlei und Bürgermeister angebunden und so der  üblichen Kontrolle durch die Fachbehörden entzogen. Damit kam dem Ersten  Bürgermeister auch eine besondere Kontroll- und Steuerungsverantwortung  zu.  </p>
<p class="bodytext"><i>„Die Erinnerungslücken und mangelhafte  Projektkenntnis, die Ole von Beust in seiner Vernehmung offenbart hat,  lassen erkennen, dass er dieser Verantwortung nicht gerecht geworden  ist. Sich heute zu einer abstrakten „politischen Verantwortung“&nbsp; für die  Elbphilharmonie zu bekennen, klingt hohl“</i>, kritisiert Norbert Hackbusch, <i>„Ole  von Beust hätte sich zu seiner Amtszeit wesentlich mehr für die  Gestaltung und Organisation des Projekts interessieren müssen.“ </i> </p>
<p class="bodytext">Der PUA wird sich nun um so mehr damit befassen,  welche Rolle der bürokratische Apparat aus Senatskanzlei, ReGe und  Beratern in dem Projekt spielte, er konnte offenbar ohne politische  Kontrolle und Gestaltungswillen schalten und walten, wie ihm beliebte. </p>
<p class="bodytext">Zu der heutigen Entscheidung des Landgerichts zur  Zulässigkeit von Schadensersatzforderungen der Stadt gegenüber Hochtief  erklärt Norbert Hackbusch:„Dass die Stadt grundsätzlich  berechtigt ist, Schadensersatzforderungen gegen Hochtief zu stellen, ist  eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Aber immerhin: Nun ist der Weg  frei, die gegenseitigen Schuldzuweisungen durch die Gerichte und  unabhängige Gutachter überprüfen zu lassen. Dass über die Kosten des  Projekts letztlich vor Gericht entschieden wird, ist seit einiger Zeit  abzusehen. Der Senat sollte nun seine Schadensersatz-Forderungen an  Hochtief gegenüber Parlament und Öffentlichkeit im Einzelnen darstellen  und erklären, um welche Beträge und Themen es geht.“</p>]]></content:encoded>
			<category>Bürgerschaftsfraktion</category>
			
			<author>pressestelle@linksfraktion-hamburg.de</author>
			<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 15:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>SPD-Senat verweigert Informationen: Gutachten über HSH Nordbank wirft Fragen auf. Werden Anwaltskosten für Ex-Manager übernommen?</title>
			<link>http://www.die-linke-hamburg.de/presse/detail/artikel/spd-senat-verweigert-informationen-gutachten-ueber-hsh-nordbank-wirft-fragen-auf-werden-anwaltskos.html</link>
			<description>Auf der gestrigen Sitzung des bürgerschaftlichen Ausschusses „Öffentliche Unternehmen“ war erneut...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.die-linke-hamburg.de/typo3temp/pics/b64d47bd0e.jpg" width="120" height="90" border="0" alt="" title="" /> <p class="bodytext">Auf der gestrigen Sitzung des bürgerschaftlichen  Ausschusses „Öffentliche Unternehmen“ war erneut die HSH Nordbank und  deren Neuausrichtung Thema. Wie immer fand dies unter Ausschluss der  Öffentlichkeit statt. Über die Aussagen der Banker und des Senats gibt  es kein Protokoll, Abgeordnete dürfen über die Inhalte nicht reden. Doch  damit diesmal nicht genug: Ein umfangreiches Bewertungsgutachten, das  PriceWaterhouseCoopers (Pwc) erstellt hatte, durften die Abgeordneten  nur einsehen – weder Abschriften noch Kopien waren erlaubt.</p>
<p class="bodytext">Kersten Artus, wirtschaftspolitische Sprecherin der Linksfraktion, kritisiert diese Intransparenz:<i>  „Die Abgeordneten werden für dumm verkauft, die  Informationsbereitstellung verkommt zur reinen Alibifunktion. Es ist von  wesentlicher Bedeutung, dass die Neuausrichtung der HSH Nordbank von  den Bürgerschaftsabgeordneten der Freien und Hansestadt Hamburg kritisch  geprüft werden kann, ob die Planungen realistisch sind, ob die  Bewertung eine fundierte Grundlage hat. Dass die Ausschusssitzungen  nicht öffentlich sind, muss ausreichen. Wer den Abgeordneten nicht  vertraut, ist offenbar selbst nicht davon überzeugt, dass Bewertung und  Planung zur HSH Nordbank realistisch sind.“<br /></i><br />Artus kritisiert auch den Umgang mit ihrer Schriftlichen Kleinen Anfrage, Drucksache 20/2902:<i>  „Ich hatte gefragt, ob den sechs Vorstandsmitgliedern, gegen die wegen  des Vorwurfs der Untreue und unrichtiger Bilanzdarstellung ermittelt  wird, die Anwaltskosten von der Bank getragen werden. Es gibt Hinweise,  dass die HSH Nordbank die Kosten der Verteidigung übernehmen wird. Die  Senatsantwort lautet, dass unter Hinweis auf Vertraulichkeit keine  Auskunft gegeben wird. Aber die Antwort wird unter Hinweis auf  Geschäftsgeheimnisse der Bank selbst unter Verschwiegenheitspflicht  stehenden&nbsp; Bürgerschaftsabgeordneten verweigert.. </i> </p>
<p class="bodytext">Es ist unfassbar: Die Bank pampert ihre  Ex-Manager selbst dann, wenn diese eine der größten Finanzkrisen mit  verursacht haben. Normale ArbeitnehmerInnen sind hingegen immer auf  selbst finanzierten Rechtsschutz angewiesen. Mein Fazit lautet: Es wird  weitergemacht wie bisher. Und das unter einem SPD-Senat. Die Folgen für  den Hamburger Haushalt sind nicht absehbar!“</p>]]></content:encoded>
			<category>Bürgerschaftsfraktion</category>
			
			<author>pressestelle@linksfraktion-hamburg.de</author>
			<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 13:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>LINKE fordert Sofortmaßnahmen für Obdachlose</title>
			<link>http://www.die-linke-hamburg.de/presse/detail/artikel/schreiber-muss-zuruecktreten-katastrophales-krisenmanagement-darf-nicht-ohne-konsequenzen-bleiben.html</link>
			<description>Eisige Temperaturen, überfüllte Notunterkünfte und Tagesaufenthaltsstätten - für Obdachlose besteht...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.die-linke-hamburg.de/typo3temp/pics/7666651962.jpg" width="85" height="90" border="0" alt="" title="" /> <p class="anreisser">Eisige Temperaturen, überfüllte Notunterkünfte und  Tagesaufenthaltsstätten - für Obdachlose besteht Lebensgefahr. In  Hamburg leben über 1000 Menschen auf der Straße, im alljährlichen Elend  des Winternotprogramms stehen rund 350 Schlafplätze zur Verfügung.  Tagsüber zwischen neun und 17 Uhr müssen die Notunterkünfte geräumt  werden. Die Kapazitäten der Tagesaufenthaltsstätten sind längst  erschöpft. In den Massenunterkünften kommt es immer wieder zu Spannungen  und Gewalttaten. </p>
<p class="bodytext"><b>Cansu Özdemir</b>, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, fordert: <i>&quot;Der  Senat muss unverzüglich handeln. Möglich wäre es, die Unterkünfte im  Winternotprogramm auch tagsüber zu öffnen oder andere Formen für den  Tagesaufenthalt zu finden, in denen zumindest auch der Bedarf nach  Nahrung und Hygiene gedeckt werden kann. Dem Senat ist bekannt, dass  Betroffene sich nach wie vor trotz eisiger Temperaturen weigern,  Quartiere mit großen Mehrbettzimmern aufzusuchen, weil sie Angst vor  Diebstahl, Gewalt und Schmutz haben. Der Senat muss für die umgehende  Öffnung von U-Bahnstationen und Bahnhöfen zumindest im gesamten  innerstädtischen Bereich sowie für kurzfristig ausreichende  niedrigschwellige Tagesaufenthaltsmöglichkeiten sorgen. Notfalls müssen  zusätzliche geeignete Räumlichkeiten, bspw. leer stehende  Gewerbeimmobilien, angemietet werden, die beheizbar sind und über  sanitäre Einrichtungen verfügen.&quot; </i></p>]]></content:encoded>
			<category>Bürgerschaftsfraktion</category>
			
			<author>pressestelle@linksfraktion-hamburg.de</author>
			<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 14:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Schreiber muss zurücktreten, katastrophales Krisenmanagement darf nicht ohne Konsequenzen bleiben!</title>
			<link>http://www.die-linke-hamburg.de/presse/detail/artikel/schreiber-muss-zuruecktreten-katastrophales-krisenmanagement-darf-nicht-ohne-konsequenzen-bleiben-1.html</link>
			<description>Markus Schreiber muss Konsequenzen aus seinem katastrophalen Krisenmanagement ziehen und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.die-linke-hamburg.de/typo3temp/pics/1b5a23b449.jpg" width="83" height="90" border="0" alt="" title="" /> <p class="anreisser">Markus Schreiber muss Konsequenzen aus seinem  katastrophalen Krisenmanagement ziehen und zurücktreten. Je mehr Licht  in den Pflegeskandal kommt, desto mehr wird es deutlich, dass der  Bezirksamtschef seinen Pflichten nicht nachgekommen ist. Der Tod von  Lara-Mia und Chantal fällt in Schreibers gesetzliche und politische  Verantwortung, deshalb reicht die Beurlaubung der Jugendamtsleiterin  nicht aus.</p>
<p class="bodytext"><b>Mehmet Yildiz</b>, Sprecher für Kinder-, Jugend- und Familienpolitik, erklärt dazu: <i>&quot;Schreiber  räumt ein, er habe die Jugendamtsleiterin Pia Wolter bereits 2009 nach  dem Tod der kleinen Lara-Mia für ungeeignet gehalten, sie aber im Amt  gelassen, weil für sie keine andere Stellevorhanden war. Das ist nicht  nur purer Zynismus, sondern auch grobe Fahrlässigkeit. Auch beim  Pflegeskandal, der Chantal das Leben gekostet hat, hat er keine gute  Figur gemacht. Er beurlaubte seine Jugendamtsleiterin, die er am Vortag  noch zum Familienausschuss bestellte, erst nach einem peinlichen  Spießrutenlaufen. Es zeigt sich deutlich, dass er seinem Amt nicht  gewachsen ist.<br /><br />Skandalös ist auch der Umgang von Senator Scheele  mit dem Fall. Ihm fällt nichts anderes ein als in populistischer Manier  ordnungspolitische Maßnahmen zu fordern. Notwendig sind jedoch  strukturelle Verbesserungen. Der Fall deutet nicht nur auf menschliches  Versagen, sondern auch auf strukturelle Schwächen hin: Es gab fünf Mal  Hinweise auf Drogenkonsum der Pflegeeltern und das Jugendamt hat nicht  unverzüglich die nötigen Schritte einleitet. Zudem hatten die  Mitarbeiter bei den Hausbesuchen nichts zu beanstanden. Deshalb müssen  Verfahren und Vorgehensweisen dringend überprüft werden. Ich kann es  auch nicht verstehen, wenn die Jugendamtsleiterin die  ,Aktendokumentation' nicht für vorbildlich hält und dennoch keine  Nachprüfungen stellen lässt. Nach all dem kann ich mich des Eindrucks  nicht erwehren, dass Senator Scheeler der Öffentlichkeit Informationen  vorenthält. Es ist höchste Zeit, dass personelle und strukturelle  Konsequenzen gezogen werden.&quot;</i></p>]]></content:encoded>
			<category>Bürgerschaftsfraktion</category>
			
			<author>pressestelle@linksfraktion-hamburg.de</author>
			<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 13:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Integrationsgipfel: Hamburg Vorreiter bei Integration?</title>
			<link>http://www.die-linke-hamburg.de/presse/detail/artikel/integrationsgipfel-hamburg-vorreiter-bei-integration.html</link>
			<description>Angesichts der Tatsache, dass der SPD-Senat in seiner knapp einjährigen Regierungszeit außer...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.die-linke-hamburg.de/typo3temp/pics/3d0018bcce.jpg" width="60" height="90" border="0" alt="" title="" />Cansu Özdemir, Sprecherin für Inklusion und Partizipation <p class="anreisser">Anlässlich des fünften Integrationsgipfels in Berlin lobt Integrationssenator Scheele &quot;die großen Anstrengungen für mehr Integration im Bund, in den Ländern und Kommunen sowie in der Zivilgesellschaft&quot;. Das Thema Integration sei mittlerweile Chefsache geworden, und Hamburg sei sogar Vorreiter.</p>
<p class="bodytext">Dazu erklärt <b>Cansu Özdemir</b>, Sprecherin für Inklusion und Partizipation: &quot;<i>Angesichts der Tatsache, dass der SPD-Senat in seiner knapp einjährigen Regierungszeit außer gelegentlicher Symbolpolitik keine vorweisbare ,Integrationspolitik' betrieben hat, ist diese Selbstbeweihräucherung der reine Hohn. Der beschlossene nationale Aktionsplan Integration kann nicht greifen, solange er Themen wie das Wahlrecht, die Einbürgerungspraxis sowie Rassismus und Diskriminierung ausklammert.</i>&quot; </p>]]></content:encoded>
			<category>Bürgerschaftsfraktion</category>
			
			<author>pressestelle@linksfraktion-hamburg.de</author>
			<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 15:48:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>BSU-Veranstaltung zur Wohnungspolitik: Senat ohne Konzept gegen Wohnungsnot und Mietenexplosion</title>
			<link>http://www.die-linke-hamburg.de/presse/detail/artikel/bsu-veranstaltung-zur-wohnungspolitik-senat-ohne-konzept-gegen-wohnungsnot-und-mietenexplosion.html</link>
			<description>Auf der von 400 TeilnehmerInnen besuchten Veranstaltung der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.die-linke-hamburg.de/typo3temp/pics/7226904d85.jpg" width="162" height="90" border="0" alt="" title="" /> <p class="anreisser">Auf der von 400 TeilnehmerInnen besuchten Veranstaltung der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) stand am gestrigen Abend die Frage &quot;Passt die Wohnungspolitik zum Wohnungsmarkt?&quot; zur Diskussion. In den Statements der Stadtentwicklungssenatorin, der Immobilienwirtschaft und vor allem des für den Wohnungsbau zuständigen Staatsrats Michael Sachs wurde versucht, ein außerordentlich positives Bild der Entwicklungen infolge des Wohnungsbauvertrages mit den Bezirken und dem Bündnis für Wohnungsbau mit der Wohnungswirtschaft zu zeichnen. Kritik kam im Laufe der Debatte dagegen wiederholt von dem&nbsp; Vertreter des Vereins &quot;Mieter helfen Mietern&quot; und von Heike Sudmann, Abgeordnete der Linksfraktion.</p>
<p class="bodytext">Dazu erklärt <b>Heike Sudmann</b>, wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft:</p>
<p class="bodytext">&quot;<i>Die gestrige Veranstaltung unterstrich das große Interesse und die enorme Bedeutung der Wohnungsproblematik für Hamburg. Auch wenn der eingeschlagene Kurs des Senats belegt, dass die noch vor einem dreiviertel Jahr von der Stadtentwicklungssenatorin wiederholte Leugnung der Wohnungsnot in Hamburg an den Realitäten vorbei geht und das Wohnungsbauprogramm in die richtige Richtung zielt: Diese Wohnungspolitik reicht keinesfalls aus um den Wohnungsbedarf, vor allem von Menschen mit geringem Einkommen, zu decken. 30.000 bis 90.000 fehlende Wohnungen und ein prognostiziertes, Bevölkerungswachstum von 5.000 BürgerInnen in den kommenden 20 Jahren macht schon jetzt deutlich, dass 6.000 neue Wohnungen pro Jahr nicht ausreichen werden.</i>&quot; </p>
<p class="bodytext">Staatsrat Sachs hatte auf der Veranstaltung zwar gesagt, dass &quot;das einzige Instrument, dass wir haben, der soziale Wohnungsbau&quot; sei, er konnte aber keine Antwort auf die Frage geben, wie beispielsweise der Wegfall günstiger Wohnungen ausgeglichen werden soll: 2009 lagen noch 48 % die Mietwohnungen unter 6 Euro/qm, laut Mietenspiegelerhebung 2011 waren es nur 33 %. Zehntausende weggefallene günstige Wohnungen lassen sich nicht durch lediglich 1.200 Wohnungen im 1. Förderweg (Anfangsmiete 5,90 Euro/qm) ersetzen. Die verkündete Zahl von 6.800 im vergangenen Jahr erteilten Baugenehmigungen klingt gut, aber zum einen bleibt offen, wie viele davon auch wirklich umgesetzt werden, zum anderen ist - abzüglich der 2.147 geförderten Wohnungen - wahrscheinlich ein Großteil der Neubauplanungen teurer Eigentumswohnungsbau. DIE LINKE hat gerade eine Kleine Anfrage an den Senat gerichtet, in der um genaue Angaben über die Art und Qualität der rund 4.650 Baugenehmigungen im frei finanzierten Wohnungsbau gebeten wird.</p>
<p class="bodytext">&quot;<i>Weder die Stadtentwicklungssenatorin noch der Staatsrat konnten gestern Abend deutlich machen, wie dem Mietenwahnsinn und der Wohnungsnot gerade bei einkommensschwachen Haushalten begegnet werden soll. Die Verweise auf die ,Mechanismen der sozialen Marktwirtschaft' (Blankau) und die ,schließlich auch teurer werdenden Brötchen' (Sachs) verkennen, dass Wohnen ein soziales Grundrecht ist, für das der Staat Sorge zu tragen hat. Für DIE LINKE führt daher kein Weg daran vor-bei, die Wohnungsbauförderung zu verdoppeln und eine drastische Steigerung der Zielzahlen im sozialen Wohnungsbau anzustreben</i>&quot;, schließt Heike Sudmann.</p>]]></content:encoded>
			<category>Bürgerschaftsfraktion</category>
			
			<author>pressestelle@linksfraktion-hamburg.de</author>
			<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 15:33:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Tod des Pflegekindes Chantal: LINKE fordert Schreibers Rücktritt</title>
			<link>http://www.die-linke-hamburg.de/presse/detail/artikel/tod-des-pflegekindes-chantal-linke-fordert-schreibers-ruecktritt.html</link>
			<description>In der gestrigen Sitzung des Familien-, Kinder- und Jugendausschusses haben Senator Scheele und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.die-linke-hamburg.de/typo3temp/pics/750f6d9556.jpg" width="60" height="90" border="0" alt="" title="" />Mehmet Yildiz, familienpolitischer Sprecher Linksfraktion <p class="anreisser">In der gestrigen Sitzung des Familien-, Kinder- und Jugendausschusses haben Senator Scheele und Bezirksamtleiter Schreiber (beide SPD) schwere Fehler im tragischen Todesfall des elfjährigen Pflegekindes Chantal eingeräumt. Mit der Entlassung der Jugendamtsleiterin kann sich Markus Schreiber nach Auffassung der Fraktion DIE LINKE nicht aus er der Verantwortung stehlen, auch er muss Konsequenzen ziehen und zurücktreten.</p>
<p class="bodytext">Nach Angaben der Senatsvertreter und des Bezirksamtsleiters sollen fünf Mitarbeiter Chantal zu Hause bei ihrer Pflegefamilie besucht und dabei keine Probleme bemerkt haben. Sozialsenator Scheele zieht daraus die Konsequenz, Pflegefamilien schärfer zu kontrollieren sowie Führungs- und Gesundheitszeugnisse, Drogentests etc. einzufordern - von allen Familienmitgliedern, auch von Kindern ab 14 Jahren. <b>Mehmet Yildiz</b>, Sprecher für Kinder-, Jugend- und Familienpolitik, erklärt dazu: &quot;<i>Es ist geradezu zynisch: Obwohl schwere Fehler begangen worden sind, sollen keine strukturellen Verbesserungen vorgenommen werden. Senator Scheele versucht ordnungspolitisch einen Fehler zu beheben, der in der behördlichen Struktur begründet liegt.</i>&quot;</p>
<p class="bodytext">Das macht die Situation der allgemeinen sozialen Dienste in Wilhelmsburg deutlich. Seit der Bezirksreform haben sich die Zustände dort verschlimmert. Es firmieren zwei ASDs unter derselben Adresse. Die zuständigen Behören wussten nicht, bei welchem von beiden Diensten die Fachaufsicht für Chantal lag. Zudem werden rund 80 Fälle von einem Mitarbeiter betreut. Bei der gestrigen Expertenanhörung zum Thema Hilfen zur Erziehung machte Dr. Christian Schrapper deutlich, dass ASD-Mitarbeiter eine Bemessungsgrenze, d.h. eine Begrenzung der zu betreuenden Fälle, haben sollen. Nach Auffassung von Professor Schrappa sollten es höchstens 30 bis 35 Fälle pro Mitarbeiter sein, wie zum Beispiel Nordrhein-Westfahlen, um vernünftig arbeiten zu können. Wie sollen Mitarbeiter richtig arbeiten, wenn sie lediglich ihre Fälle verwalten können? Weder der Sozialsenator, noch der Bezirksamtsleiter oder die Jugendamtsleiterin wussten, wie viele Fälle ein Mitarbeiter des ASD-Wilhelmsburg gegenwärtig in der Regel betreut.</p>
<p class="bodytext">&quot;<i>Markus Schreibers sind in seiner Amtszeit zahlreiche dramatische Fehler unterlaufen. Es ist nun an der Zeit, dass er endlich sein Amt zur Verfügung stellt. Auch nach dem tragischen Tod von Lara Mia hat er offensichtlich nicht die richtigen Konsequenzen gezogen. Schreibers Äußerungen und sein Umgang mit dem Tod von Chantal machen deutlich, dass er kaum in der Lage sein wird, die grundlegenden strukturellen Veränderungen umzusetzen</i>&quot;, schließt Yildiz.</p>]]></content:encoded>
			<category>Bürgerschaftsfraktion</category>
			
			<author>pressestelle@linksfraktion-hamburg.de</author>
			<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 15:15:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>PUA Elbphilharmonie: LINKE fordert Aufklärung von Ole von Beust über System der Verantwortungslosigkeit</title>
			<link>http://www.die-linke-hamburg.de/presse/detail/artikel/pua-elbphilharmonie-linke-fordert-aufklaerung-von-ole-von-beust-ueber-system-der-verantwortungslosi.html</link>
			<description>Mit großem Interesse sieht die Fraktion DIE LINKE der ersten Befragung des ehemaligen Ersten...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.die-linke-hamburg.de/typo3temp/pics/72e87a6351.jpg" width="138" height="90" border="0" alt="" title="" /> <p class="anreisser">Mit großem Interesse sieht die Fraktion DIE LINKE der ersten Befragung des ehemaligen Ersten Bürgermeisters Ole von Beust im Parlamentarischen Untersuchungsausschuss Elbphilharmonie am Donnerstag, den 2. Februar, um 16 Uhr im Festsaal des Rathauses entgegen. Es besteht kein Zweifel daran, dass Ole von Beust und seine Regierungen die politische Verantwortung für den Bauskandal Elbphilharmonie tragen. Ole von Beust wird Auskunft darüber geben müssen, wer die Weichen in dem Projekt gestellt hat, welche Rolle er persönlich dabei spielte und welche politischen Absichten damit verfolgt wurden.</p>
<p class="bodytext">&quot;<i>Nach unseren bisherigen Auswertungen hat Ole von Beust ,ein System der Verantwortungslosigkeit' organisiert, das eine entscheidende Ursache der Kostenexplosion ist: Die Verantwortlichkeiten waren nicht geklärt, Terminpläne nicht abgestimmt, Kosten-Nutzenanalysen wurden kaum genutzt, der Senatskoordinator war keinem Vier-Augen-Prinzip unterstellt. Das korrespondierte mit einer erstaunlichen Intransparenz der Entscheidungsfindung: Die entscheidenden Bürgermeistergespräche sind anscheinend nicht protokolliert worden, Risikoabwägungen wurden nicht diskutiert, geschweige denn den Entscheidungsträger mitgeteilt</i>&quot;, erklärt <b>Norbert Hackbusch</b>, Vertreter der Fraktion DIE LINKE im Untersuchungsausschuss.</p>
<p class="bodytext">DIE LINKE will feststellen, ob Herr von Beust sich insbesondere bei Ausschreibung und Vergabe des Projekts ausreichend informiert hat, um seinen Aufgaben als Regierungschef gerecht zu werden. Wie war der Informationsfluss organisiert, wie sahen die Entscheidungsstrukturen im Senat aus, wie das Verhältnis zu dem &quot;Projektkoordinator des Senats&quot;, Hartmut Wegener?</p>
<p class="bodytext">Hier sind insbesondere die ominösen &quot;Bürgermeistergespräche&quot; aus dem Jahr 2006 von Interesse, in denen im engsten Senatskreis wichtige Entscheidungen fielen - und von denen sich bisher keine Protokolle auffinden lassen: Wie und warum wurde beschlossen, dass nicht ein Investor, sondern die Stadt Bauherr für Luxushotel, Gastronomie und Parkhaus wird - und damit alle Kostenrisiken auch für diesen Bereich auf sich nimmt? Wie und warum wurde entschieden, das Vergabeverfahren - nachdem die Strabag die Ausschreibung für &quot;nicht kalkulierbar&quot; erklärt hatte - allein mit Hochtief fortzusetzen, statt es wieder für weitere Bieter zu öffnen?</p>
<p class="bodytext">Immer wieder berichteten Zeugen im Ausschuss von &quot;politischem Druck&quot; und &quot;politischen Entscheidungen&quot;, die großen Zeitdruck in das Vergabeverfahren brachten. Von Beusts Aussage kann hoffentlich helfen zu verstehen, wie dieser Druck entstand. Nicht zuletzt steht auch die Frage zur Debatte, welche Funktion dem Bürgermeister bei der oft zweifelhaften und irreführenden Informationspolitik gegenüber Öffentlichkeit und Parlament zukam.</p>
<p class="bodytext">&quot;<i>Wenn Ole von Beust ernsthaft zur Aufklärung des Bauskandals Elbphilharmonie beitragen will, kann seine Befragung wichtige Einsichten bringen. In jedem Fall wird sie eine spannendes Lehrstück zur Regierungsmentalität der CDU-Ära, dem viel öffentliche Aufmerksamkeit zu wünschen ist</i>&quot;, schließt Hackbusch.</p>]]></content:encoded>
			<category>Bürgerschaftsfraktion</category>
			
			<author>pressestelle@linksfraktion-hamburg.de</author>
			<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 13:19:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Tod des Pflegekinds Chantal: LINKE will Behördenstrukturen überprüfen</title>
			<link>http://www.die-linke-hamburg.de/presse/detail/artikel/tod-des-pflegekinds-chantal-linke-will-behoerdenstrukturen-ueberpruefen.html</link>
			<description>Tragen undurchsichtige Behörden-Strukturen und die Überlastung von MitarbeiterInnen eine Mitschuld...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://www.die-linke-hamburg.de/typo3temp/pics/050e7a4f5c.jpg" width="60" height="90" border="0" alt="" title="" />Mehmet Yildiz, familienpolitischer Sprecher Linksfraktion <p class="anreisser">Tragen undurchsichtige Behörden-Strukturen und die Überlastung von  MitarbeiterInnen eine Mitschuld am Tod des Pflegekinds Chantal? Diese  Frage stellt Mehmet Yildiz, familienpolitischer Sprecher der Fraktion  DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft.</p>
<p class="bodytext"><i>&quot;Dass Chantals  Pflegefamilie nicht sorgfältig genug überprüft worden ist, ist nach  allem, was jetzt bekannt geworden ist, offensichtlich&quot;, </i>sagt Yildiz.  &quot;Aber statt nur über verschärfte Bestimmungen nachzudenken, sollten  zudem die Verhältnisse in den zuständigen Ämtern und Institutionen genau  analysiert werden. Denn was können neue Bestimmungen verändern, wenn  die bestehenden Strukturen nicht in der Lage sind sie umzusetzen?&quot;</p>
<p class="bodytext">Auffällig  sei die Massierung von Problemfällen in Hamburg-Mitte und dann wieder  die Häufung beim Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) Wilhelmsburg. <i>&quot;Dass  die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hamburger ASD generell in  allen Bezirken überlastet sind, ist bekannt&quot;, stellt Yildiz fest. Sie  hätten ein zu hohes Fallaufkommen. &quot;Wenn da eine ungeeignete  Pflegefamilie durch die Kontrollen ,durchrutscht', könnte das auch  dieser Situation geschuldet sein.&quot;&nbsp;</i> Wäre der ASD besser  ausgestattet, wäre eine sorgfältigere Prüfung des Falls möglich gewesen.  Es müsse Fallobergrenzen für die MitarbeiterInnen des ASD in den  Bezirken geben, fordert Yildiz.</p>
<p class="bodytext">Auch müßten die  Behördenstrukturen überprüft werden. Nach Meinung von Yildiz gebe es  momentan bei der Vermittlung von Kindern in Pflegefamilien <i>&quot;viel zu viele Schnittstellen und Institutionen&quot;</i>: Chantals Pflegefamilie war von zwei Abteilungen des ASD, des Trägers VSE und der Amtsvormundschaft betreut worden. <i>&quot;Im Idealfall käme die Hilfe aus einer Hand&quot;</i>, sagt Yildiz.</p>
<p class="bodytext">Im konkreten Fall hatte der Bezirk Harburg den Pflegefall an den Bezirk Mitte übergeben. <i>&quot;Es muss sichergestellt sein, dass für solche Übergaben genügend Zeit ist&quot;,</i>  sagt Yildiz. Fatal wäre es, wenn sich die MitarbeiterInnen der einen  Behörde aus Zeitmangel zu sehr auf Vorarbeit der KollegInnen aus einer  anderen Dienststelle verlassen würden. Wenn dann noch Wechsel bei den  zuständigen MitarbeiterInnen dazu kommen - bei der hohen Fluktuation  keine Seltenheit - geht der Überblick endgültig verloren.</p>
<p class="bodytext">Yildiz  fordert, die Lage der Pflegefamilien genau zu überprüfen und im  Familienausschuss zur Sprache zu bringen. In dem Zusammenhang seien auch  die Unterstützungsmaßnahmen durch ASD und Träger genauer unter die Lupe  zu nehmen. Dabei müsse auch über Geld gesprochen werden: <i>&quot;Der Bereich der Pflegefamilien ist generell unterfinanziert. Dem Grunde nach werden nur Aufwandsentschädigungen gezahlt&quot;,</i> sagt Yildiz.</p>]]></content:encoded>
			<category>Bürgerschaftsfraktion</category>
			
			<author>pressestelle@linksfraktion-hamburg.de</author>
			<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 13:44:00 +0100</pubDate>
			
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