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8. Mai 2009 Bezirk Wandsbek, Vasco Schultz

Zum Jahrestag der Bücherverbrennungen

Vasco Schultz übergibt 4 Bücher von Erich Maria Remarque, darunter „Im Westen nichts Neues“ an die Bücherhalle Rahlstedt

»...Gegen literarischen Verrat am Soldaten des Weltkriegs, für Erziehung des Volkes im Geist der Wehrhaftigkeit! Ich übergebe der Flamme die Schriften von Erich Maria Remarque... « - mit diesen und anderen Worten der »Deutschen Studentenschaft« wurden ab den 10.Mai 1933 (in Hamburg am 15. und 30. Mai 1933) in einer »Aktion wider den undeutschen Geist“ die Bücher Erich Maria Remarques und 94 anderer Autoren verbrannt.

Anlässlich des Jahrestags übergibt Vasco Schultz (32), Direktkandidat der LINKEN in Wandsbek am 11. Mai um 13:00 2 Exemplare von Remarques Werk »Der Weg zurück« und 2 Exemplare von »Im Westen nichts Neues« an die Bücherhalle Rahlstedt.

„Remarque beschreibt in Anknüpfung an sein bekanntes Werk »Im Westen nichts Neues«, in dem das Schicksal junger Soldaten im Ersten Weltkrieg geschildert wird, in »Der lange Weg zurück« die Probleme und die Hoffnungslosigkeit der aus dem 1. Weltkrieg zurück gekehrten Soldaten. Die Bücher haben auch heute bis nichts von ihrer Aktualität verloren und sind ein Mahnmal gegen das Verbrechen des Krieges. Für die Nationalsozialisten war dies Grund genug, die Bücher öffentlich verbrennen zu lassen. Die Freiheit des Wortes und die Pressefreiheit sind hohe Güter, die mit die Basis unserer Demokratie bilden. Sie zu schützen ist eine Aufgabe, der wir uns stellen müssen als Lehre aus den Geschehnissen um den 10. Mai 1933.“, so Vasco Schultz.