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10. Mai 2011 Bürgerschaftsfraktion

Zentrale Wohnlage ist keine Begründung für Mieterhöhung

In einem Urteil vom Landgericht Hamburg anlässlich zweier Klagen heißt es „auch die zentrale Lage der St. Georgstraße führt nicht zu einer überdurchschnittlich hohen Wohnqualität, die eine deutliche Erhöhung der Mieten rechtfertigen würde.“

Dazu erklärt Dr. Joachim Bischoff, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft:

„Dieses Urteil könnte Anlass sein, die Umgruppierung einiger Straßenzüge in St. Georg in eine höhere Klasse der Wohnlagen zu korrigieren. Das sehr zu begrüßende Urteil wird die Festung Mietspiegel und die Mieterhöhungsspirale im innerstädtischen wohl nicht gleich ins Wanken bringen, aber zumindest zeigt sich hier ein Riss im Fundament durch den die Gegenwehr gegen die immensen Mietpreiserhöhungen einsickern kann. Eine Mietbegrenzung nach oben wird dringend nötig.“

Nach neuen Zahlen, insbesondere der Erhebung des Gymnasiums Ohmoor zufolge, sind die Mieten innerhalb eines Jahres in Hamburg um rund 10% gestiegen. Inzwischen wird der neue Mietspiegel vorbereitet der auch die energetische Komponente mit erfassen soll.