Zurück zur Startseite

Kontakt zur Pressestelle

DIE LINKE,
Landesverband Hamburg
Pressestelle,
Martin Wittmaack
Wendenstr. 6 • 20097 Hamburg
presse@die-linke-hamburg.de
+49 -(0)176 - 600 22 592

 
25. September 2014 Bürgerschaftsfraktion

Zeise-Parkplatz: LINKE fordert Wohnungen statt Büros

Über die zukünftige Nutzung des städtischen Grundstücks neben dem Zeise-Kino (Zeise-Parkplatz) ist zwischen den BürgerInnen in Ottensen und der Politik Streit entbrannt. Mit einem Bürgerschaftsantrag (Drs. 20/12983) will die Fraktion DIE LINKE der Verkauf der Flächen für eine Büronutzung verhindern.
 
„Die Täuschung der Öffentlichkeit durch den Investor darf nicht belohnt werden“, erklärt Heike Sudmann, stadtentwicklungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft. „Ottensen braucht günstigen Wohnraum und keine neuen teuren Bürogewerbeflächen. Die städtischen Flächen des Zeise-Parkplatzes können sehr gut von der SAGA mit Wohnungen und Kleingewerbe bebaut werden. Der geplante Verkauf an den Investor ist umgehend zu stoppen. Rechtlich ist das ohne weiteres möglich.“
 
Aufgrund der Entwicklung in Ottensen hat sich die Politik 2013 für Wohnungsbau statt Bürobauten auf dieser Fläche entschieden. Ein Investor, der eine Mischung aus geförderten und freifinanzierten Wohnungen versprach, erhielt prompt den Zuschlag für einen möglichen Erwerb dieses Grundstücks. Von Mai 2013 bis April 2014 hat dieser Investor die BürgerInnen und die Politik in dem Glauben gelassen, dass er weiter Wohnungen bauen will. Plötzlich jedoch entdeckt der Investor die lukrative Büronutzung durch den Werbegiganten WPP. Obwohl nicht ein Arbeitsplatz neu geschaffen wird, schwenkt die SPD um. Frei nach dem Motto „Was schert mich mein Geschwätz von gestern“ will die SPD nun das städtische Grundstück für Bürobauten verscherbeln. Doch Büroräume gibt es in Altona genug: Zwei große Bürogebäude entstehen gerade in Ottensen an der Barnerstraße / Gaußstraße sowie in den Kühne-Höfen / Tasköprüstraße. An der Trabrennbahn in Bahrenfeld gibt es seit Jahren enorme Leerstände und auch in der HafenCity, wo ein Teil der WPP-Unternehmen residiert.