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24. September 2010 Bürgerschaftsfraktion

Wohnungsmarkt: Neubau von Luxuswohnungen, Armut oder Landflucht für Menschen mit wenig Geld

Eine Studie der HSH Nordbank, des Immobilienfinanzierers HCI Captial und des Bauträgers NCC Deutschland hat ergeben, dass der Hamburger Wohnungsmarkt einen dramatischen Mangel an bezahlbaren Wohnraum aufweist. Für Durchschnittsrentner bleibe den Autoren zufolge eine Zukunft in Armut oder Landflucht.

Dazu erklärt Dr. Joachim Bischoff, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE:

"Die Sozialverbände berichten, dass die Wohnungsvermittler ihre Arbeit praktisch einstellen können, da es so gut wie keine kleinen und günstigen Wohnungen mehr gibt. Selbst die Saga wählt ihre Mieter aus den zahlungskräftigen Bewerbern, Transferleistungsempfänger sind Chancenlos.

Durch die dramatischen Einbrüche bei den in Wohnraum vermittelten Menschen steigen die Kosten für die Stadt erheblich, denn eine Unterbringung in Notunterkünften ist gut fünfmal so teuer wie die Anmietung von Wohnungen. Insbesondere der Winter wird schwierig, da der schwarz-grüne Senat  Übernachtungsplätze abgebaut hat.

Die SAGA GWG muss dringend in die Pflicht genommen werden und die Stadt Grundstücke zur Verfügung stellen um Sozialwohnungen im großen Stil zu bauen, denn immerhin sind mittlerweile 50 Prozent aller Hamburger Sozialwohnungsberechtigt."