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11. Februar 2009 Bürgerschaftsfraktion

Wirkliche Stärkung der Gesundheitswirtschaft

Zur heutigen Bürgerschaftssitzung reicht die Fraktion DIE LINKE einen Zusatzantrag zum CDU-Antrag zur Gesundheitswirtschaft ein.

Die gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion, Kersten Artus, erläutert hierzu:

"Aus Sicht der CDU-Fraktion und des Senats ist die Gesundheitswirtschaft zwar der bedeutendste Wachstumsmarkt in Hamburg, jedoch werden die geplanten Maßnahmen den wirklichen Anforderungen nicht gerecht. Durch den Verkauf des Landesbetriebs Krankenhäuser an Asklepios hat sich die gesundheitliche Versorgung in Hamburg verschlechtert, weil die Krankenhäuser immer mehr nach dem Kosten-Nutzen-Prinzip arbeiten. Außerdem zieht sich der Senat aus der Verantwortung bezüglich der Unterversorgung mit Ärzten und Ärztinnen in sozial schwachen Stadtteilen.

Gesundwerden und Gesundbleiben hat vor allem mit Vertrauen zu tun. Das Kranken- und Pflegepersonal benötigt aber ausreichend Zeit, um sich den Patienten und Patientinnen zu widmen. Der durch die Privatisierung des LBK forcierte Wettbewerbsdruck führt aber zu verschärftem Kostendenken - zu Lasten der gesundheitlichen Versorgung. Wir LINKEN verstehen unter einer wirksamen Gesundheitswirtschaft eine ausgewogene, am Bedarf der Menschen ausgerichtete ärztliche, ambulante und klinische Versorgung. Daher haben wir einen Zusatzantrag eingebracht, der auf diesen Fokus ausgerichtet ist."