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20. Juli 2014 Bürgerschaftsfraktion

Was treibt die HSH Nordbank auf den Cayman Islands?

Coat of arms of the Cayman Islands CC BY-SA 3.0

Die EU-Staaten verlieren nach Schätzungen der Kommission jedes Jahr rund eine Billion Euro durch Steuerhinterziehung und -vermeidung. Für Deutschland bedeutet das pro Jahr einen jährlichen Verlust von rund 160 Milliarden Euro. „Eine wichtige Rolle spielen dabei so genannte Steueroasen wie Bermuda oder die Cayman Islands, aber auch Gesellschaften in Luxemburg“, erklärt dazu Norbert Hackbusch, haushaltspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE in der Hamburgischen Bürgerschaft. „Die staatliche HSH Nordbank weist in ihrem Geschäftsbericht mehrere Gesellschaften in diesen berüchtigten Steueroasen aus, von denen allein die Gesellschaften auf den Kaimaninseln mit weit über einer Milliarde Euro Eigenkapital ausgestattet sind. Was hat die Landesbank HSH auf den Caymans verloren und welche Geschäfte macht sie da?“ Das will Hackbusch nun mit einer Schriftlichen Kleinen Anfrage vom Senat erfahren. Erst vor einem halben Jahr musste die HSH zugeben, rechtlich extrem fragwürdige Cum-Ex-Geschäfte getätigt und sich damit Steuerrückerstattungen in Höhe von 127 Millionen Euro erschlichen zu haben. „Die Aufräumarbeiten bei der HSH Nordbank sind noch lange nicht abgeschlossen“, so Hackbusch.

Die Schriftliche Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE finden Sie im Anhang dieser Mitteilung.

Dateien:
SKAHSHSteuerorasen.pdf69 K