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6. Dezember 2009 Bezirk Wandsbek

Wandsbek: Suchthilfeeinrichtung ermöglichen

DIE LINKE. Wandsbek fordert Unterstützung bei der Standortsuche

Nach dem gescheiterten Versuch des Vereins Jugendhilfe e.V., in zentraler Lage in der Nähe des Wandsbeker Marktes eine Suchthilfeeinrichtung einzurichten, fordert DIE LINKE Bezirksamt und Finanzbehörde auf, Alternativstandorte zu benennen.

Nach der Ablehnung durch die Bezirksverwaltung wurde die Beschwerde des Vereins jetzt auch vor dem OVG (Oberverwaltungsgericht) abgewiesen. Dabei zog sich das Gericht auf die formale Begründung zurück, dass eine Prüfung des Sachverhalts im Eilverfahren nicht möglich sei.

Nach Auffassung der Wandsbeker LINKEN ist die Finanzbehörde jetzt gefordert, dem Verein Alternativstandorte  zu benennen und das Bezirksamt sollte auf Durchsetzung dringen. So soll dem Verein zwar ein größeres Projekt in Volksdorf angeboten worden sein, doch auch hier scheint es Widerstände aus der lokalen CDU zu geben.

Dazu Frank Hiemer, Vorstandssprecher der Wandsbeker LINKEN: "Die Wandsbeker CDU hat immer wieder betont, dass Einrichtungen wie diese notwendig sind und unterstützt werden müssen. Jetzt ist es an der Zeit, Farbe zu bekennen und einen anderen Standort zu ermöglichen. Die CDU/FDP-Koalition in Wandsbek muß zeigen, wie ernst sie die Akzeptanz der Suchthilfe nimmt".

Der Bau einer Suchthilfeeinrichtung (Fachklinik und Clean WG) wird unterstützt von der Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz (BSG) und soll mit vier Millionen Euro aus dem Konjunkturprogramm des Hamburger Senats finanziert werden.

Geplant ist eine Fachklinik für suchtkranke aber abstinente Menschen sowie eine Einrichtung  der sozialen Rehabilation (Clean WG) für ebenfalls abstinente Menschen. Am Standort Schädler- und Witthöfftstraße in der Nähe des Wandsbeker Marktes sollten 62 Menschen behandelt werden mit dem Ziel, dauerhaft ohne Suchtmittel auszukommen.


Für Rückfragen: Frank Hiemer, Tel.: 040/ 6 54 50 40