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25. März 2009 linksjugend ['solid]

„Wir zahlen nicht für Eure Krise!“ – Hamburger Jugendorganisationen mobilisieren zur Großdemonstrationen in Berlin

Zur Mobilisierung für die Großdemonstrationen „Wir zahlen nicht für Eure Krise!“ am 28. März in Berlin und Frankfurt findet heute um 17:00 Uhr vor dem Mercado, Ottenser Hauptstraße in Altona erneut ein Aktions-Infostand statt. Wie in vielen anderen Städten hat sich auch in Hamburg ein Bündnis zur Mobilisierung gegründet. Aktionen liefen beispielsweise bereits am „Freitag den 13.“ März vor der HSH-Nordbank und am Montag den 25. März am Jungerfernstieg. Besonders aktiv in diesem Mobilisierungsbündnis sind die Linksjugend ['solid], das attac-Jugendnetzwerk Noya und Avanti - Projekt undogmatische Linke.

"Wir verstehen die Demonstrationen am 28. März als Auftakt einer gesellschaftlichen Auseinandersetzung um die Kosten der Krise und die Perspektiven von Veränderung. Wir schließen uns dem Ruf nach demokratischer Kontrolle der Banken und Konzerne an, treten dabei aber nicht für sinnfreie Verstaatlichung, sondern für eine Vergesellschaftung unter Kontrolle der Bevölkerung und der Beschäftigten ein", erläutert Kai Schulze von der AG Soziale Kämpfe bei Avanti.

Die 20jährige Psychologie-Studentin Olga Wlodarczyk vom Jugendnetzwerk Noya erklärt dazu, "Profite werden im Moment privatisiert, Schulden sozialisiert. Deswegen ist eine nachhaltige Veränderung des Systems und eine solidarische Gesellschaft dringend notwendig. Das bedeutet aber auch, gemeinsam auf die Straße zu gehen, um die herrschende Politik in Frage zu stellen!''.

"Kapitalismus ohne Krisen, Kriege und Armut ist eine Utopie. In der Krise offenbart sich gerade die Krankheit des Systems. Am Ende streichen doch wieder diejenigen die Gewinne ein, die uns die Krise beschert haben - die Zeche zahlen die Lohnabhängigen!“, empört sich Martina Helmke, 21jährige Landessprecherin der Linksjugend ['solid] in Hamburg.

„Deswegen kämpfen wir für eine soziale und demokratische Umgestaltung der Gesellschaft und fordern alle, die sich mit der herrschenden Ordnung nicht zufrieden geben, auf, am 28. März nach Berlin zu fahren und sich dem breiten Bündnis von Gewerkschaften, Nichtregierungsorganisationen, Netzwerken, Parteien und antikapitalistischen Gruppen anzuschließen!" schließt Helmke.