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15. Dezember 2011 Bürgerschaftsfraktion

Verletze Libyer in Hamburg – DIE LINKE fordert rückhaltlose Aufklärung

Nach Darstellung des NDR sind völlig unangekündigt weitere Libyer zur medizinischen Behandlung an Hamburgs Flughafen angekommen. Nur Dank der Flughafenfeuerwehr und der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz konnten schlimmeres Chaos verhindert werden.

Kersten Artus, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE und Vizepräsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft, ist entsetzt: „Ich verlange eine rückhaltlose Aufklärung des Vorgangs. Es ist unfassbar, dass derartige Transporte nicht mit dem Flughafen und der Behörde abgestimmt gewesen sind. Außerdem ist äußerst fragwürdig, dass nun nicht mehr nur kriegsverletzte Menschen aus Libyen, sondern anderweitig beeinträchtigte Libyer eingeflogen wurden. Ich frage: Wer hat das organisiert? Was mussten die Menschen für ein Visum bezahlen? Wie wurden die Betroffenen ausgewählt?

Ich vermute hinter dem ganzen ein fettes Geschäft. Wer auch immer dahinter steckt, macht auf Kosten von Kranken und Verletzten einen Riesenreibach. Wir werden uns auch an unsere Bundestagsfraktion wenden, damit sie weitere Informationen einholt.“


Kersten Artus hat bisher zwei Anfragen an den Senat gereicht. Die erste ist bereits beantwortet, die zweite in dieser Angelegenheit wurde heute eingereicht.