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5. September 2012 Bürgerschaftsfraktion

Vereinbarung mit Hafencity-Universität (HCU): Auch längeres Verhandeln bringt keine besseren Ergebnisse

Modell HCU Quelle: www.hcu-hamburg.de

Zu der heute veröffentlichten Vereinbarung zwischen der Behörde für Wissenschaft und Forschung und der Hafencity-Universität (HCU) erklärt die wissenschaftspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Dora Heyenn:

„Nun hat auch die fünfte staatliche Hochschule in Hamburg ihre steigende Unterfinanzierung bis 2020 unterzeichnet. Auch die HCU wird durch die völlig unzureichende jährliche Steigerung ihres Etats mit einem anwachsenden Defizit zu kämpfen haben. Wie die Architekten- und Ingenieurkammer bereits vorgerechnet haben, werden der HCU 2013 schon 13 Mio. € fehlen.“

Das weiß auch Präsident Dr. Pelka, denn er gibt zu, dass die Vereinbarung für die Hafencity-Universität „ein schmerzhafter und schwieriger Konsolidierungs- und Restrukturierungsprozess“ bedeutet. Trotz der langen Verhandlungszeit von einem Jahr sind die Einschnitte genauso heftig wie für die anderen Hochschulen.

„Noch zu Oppositionszeiten hat Dorothee Stapelfeldt immer kritisiert, dass im Neubau der HCU 300 Studierende weniger Platz als am jetzigen Standort in der Hebebrandstraße haben. Nun senkt sie die Zahl noch einmal um 100, sodass nur noch 1.400 in Zukunft an der HCU studieren werden. Und genau wie an den anderen Hamburger Hochschulen, wird die Anzahl der Professoren reduziert, das Personal in Technik und Verwaltung abgebaut und mit steigenden Kosten und Tariferhöhungen allein gelassen. Der Hamburger Senat unterhöhlt den gesellschaftlichen Konsens, die Anzahl der Studienplätze zu steigern und straft seinem Anspruch für einen herausragenden Wissenschaftsstandort Lügen“, kritisiert Dora Heyenn.